"Gesunde Mitarbeiter sind nicht nur in der Arbeit glücklicher und zufriedener, sondern steigern auch die Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens." Das habe der Kulmbacher Spezialist fürs Heizen, Kühlen und Lüften, Glen Dimplex Deutschland, schon vor Jahren erkannt, so Geschäftsführer Clemens Dereschkewitz. Er und sein Team hatten Grund zur Freude, denn das Unternehmen erhielt das Gold-Zertifikat "Gesundes Unternehmen" der AOK Bayern.

"Es geht uns dabei nicht primär darum, den Gold-Status erreicht zu haben, sondern um einen ganzheitlichen Ansatz. Die Gesundheit unserer Mitarbeitenden ist uns wichtig", sagte Dereschkewitz.

Grundlage für die hohe Auszeichnung ist eine umfangreiche Auditierung des betrieblichen Gesundheitsmanagements bei Glen Dimplex durch den Zertifizierungspartner der AOK, die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen. "Die Zertifizierung ist für alle Firmen mit einem hohen Aufwand verbunden, das macht man nicht im Vorbeigehen", so Klaus Knorr, Direktor der AOK Bayreuth-Kulmbach, der die Ehrung überreichte.

In vielen Unternehmen herrsche die Einstellung vor, die Mitarbeiter sollten arbeiten und sich in der Freizeit um ihre Gesundheit kümmern. "Auf dem Markt sind jedoch Talente heutzutage umkämpft, junge Menschen interessiert auch, wie gesund ein Betrieb mit seinen Ressourcen umgeht", erklärt Klaus Knorr.

Als eines von nur zehn Unternehmen in Bayern wurde Glen Dimplex mit dem Gold Award für sein Gesundheitsmanagement ausgezeichnet. Mit Angeboten wie einer psychologischen Beratung in persönlichen Krisen, "bewegten Pausen" unter Anleitung entsprechend geschulter Mitarbeiter, "gesundes Mittagessen" oder künftig gar Massagen am Arbeitsplatz konnte das Unternehmen im Zertifizierungsverfahren überzeugen.

"Wichtig ist, die Maßnahmen zu leben und sie künftig auch weiterzuentwickeln", sagte Klaus Knorr. Das hat das Team von Glen Dimplex auch vor: "Es ist besser, präventiv vorher zu investieren, den Mitarbeitern zuzuhören, ihnen zu zeigen, dass sie Vertrauen in unser Unternehmen haben können." Insbesondere auch in Pandemiezeiten sei es dem Unternehmen wichtig gewesen, sich um das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter auch im Home Office zu kümmern. "Da gab es beispielsweise die bewegten Pausen online." up