Das ehemals in Rödental und heute in Bad Staffelstein ansässige Unternehmen Goebel Porzellan gehört europaweit zu den bedeutendsten Anbietern hochwertiger, künstlerischer Wohnaccessoires für ein stilvolles Zuhause. Nach einem überaus positiven Start in das Jahr 2020 mit steigenden Auftragseingängen und einer sehr guten Resonanz auf die innovative Sortimentspolitik des Unternehmens während der Konsumgütermesse Ambiente Anfang Februar, hat die derzeitige Ausnahmesituation in vielen europäischen und außereuropäischen Märkten aufgrund der Verbreitung des Coronavirus zu merkbaren Einbußen in der Nachfrage nach gehobenen Gebrauchsgütern der Einrichtungsbranche geführt. Internationale Märkte sind nahezu vollständig ausgefallen, auch in Deutschland ging die Nachfrage im stationären Einzelhandel drastisch zurück, wohingegen Online-Händler steigende Umsatzvolumen verzeichneten.

Da gestern der deutsche, nicht versorgungsrelevante Handel geschlossen wurde, dies betrifft auch die eigenen Werksverkäufe in Rödental und Selb, und daher mit weiteren Nachfrageausfällen zu rechnen ist, hat sich die Unternehmensleitung entschieden, mit sofortiger Wirkung von der Möglichkeit der Kurzarbeit Gebrauch zu machen und die Unternehmensleistung der Nachfrage anzupassen. Ein Großteil der 80 Mitarbeiter ist davon betroffen. red