Gesundes aus privatem Anbau

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Dieses Jahr fällt die Tomatenernte reichlich aus. Foto: Jupp Schröder
Dieses Jahr fällt die Tomatenernte reichlich aus. Foto: Jupp Schröder
Jupp Schröder
Jupp Schröder
 

Die Pflanze ist eng mit Kartoffel und Paprika verwandt und reich an Vitaminen.

Pflanze Die Tomate ist eine Pflanzenart aus der Familie der Nachtschattengewächse. Damit ist sie eng mit anderen Speisegewächsen wie Kartoffel, Paprika und Aubergine verwandt.

Herkunft Das Ursprungsgebiet der Tomate ist Mittel- und Südamerika.

Inhaltsstoffe Tomaten sind reich an den Vitaminen A, B1, B2, C, E, Niacin, sekundären Pflanzenstoffen sowie Mineralstoffen und Spurenelementen.

Anzucht Die Kultivierung der Jungpflanzen sollte nicht zu früh erfolgen. Zum Pflanztermin im Mai kommt es nicht auf die Länge der Pflanzen an. Es ist sehr wichtig, dass sie kräftig und gedrungen sind. Erst Mitte März ist es genügend hell für gute Wachstumsbedingungen. Mit genügend Wärme und Licht dauert es von der Aussaat bis zur pflanzfertigen Jungpflanze nicht länger als acht Wochen. Bei einem Pflanztermin Mitte Mai genügt deshalb die Aussaat am 10. bis 15. März.

Sortenwahl Es gibt noch keine wirklich resistenten Tomaten gegen die gefürchtete Kraut- und Braunfäule, auch wenn das oft behauptet wird. Als robust kann man die Sorte Vanessa bezeichnen. Auch zu empfehlen sind die italienische Fleischtomate Contry Taste sowie Phantasia und Philovita. Ein Regenschutz ist wichtig. Tomaten, die mit Rasenschnitt gemulcht sind, gedeihen besonders gut und bleiben viel gesünder. Pflege Tomaten gehören laufend aufgebunden. Alle Geiztriebe, die aus den Blattachseln kommen, sind auszubrechen. Die Tomaten brauchen einen nährstoffreichen Boden und den sonnigsten Standort im Garten. Der Wasserbedarf ist höher als meistens angenommen wird. Eine altbewährte Methode für die effektive Bewässerung ist das Eingraben von Tontöpfen neben der Pflanze bis knapp unter dem oberen Topfrand. Dadurch wird ein Trichter gebildet, der das Gießwasser aufnimmt. Jupp Schröder