Burgebrach — Der bisherige Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses Michael Mohr berichtete dem Marktgemeinderat über die erfolgte Sitzung und stellte die Jahresrechnung des Marktes Burgebrach 2013 vor. Die Kassenlage sei nach wie vor sehr geordnet. Der Markt Burgebrach verfüge über Rücklagen in Höhe von 5,3 Millionen Euro und über Sonderrücklagen für die öffentlichen Gebäudlichkeiten in Höhe von 769 000 Euro. Der Marktgemeinderat stellte die Jahresrechnung mit einem Verwaltungshaushalt von rund 16 Millionen Euro und einem Vermögenshaushalt von rund 10 Millionen Euro fest und beschloss die Entlastung.
Bei der Rechnungsprüfung tauchte die Frage auf, warum Beiträge an die Deutsche Kriegsgräberfürsorge errichtet werden. Dazu führte Erster Bürgermeister Maciejonczyk (CSU) aus, dass der Markt Burgebrach gemäß einer Empfehlung des Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung seit Jahren einen Korporativbeitrag in Höhe von 0,05 Euro pro Einwohner zum Unterhalt der Kriegsgräber beisteuert.
Der Bürgermeister sehe sich moralisch verpflichtet, weiterhin diesen Beitrag in Höhe von 325 Euro jährlich zu leisten. Der selben Meinung war auch der Marktgemeinderat, und zwar einstimmig. epi