Der Landkreis Coburg unterstützt den sogenannten "Pakt zur nachhaltigen Beschaffung in den Kommunen der Metropolregion Nürnberg". Das bekräftigte Landrat Sebastian Straubel (CSU) kürzlich mit Unterzeichnung der entsprechenden Urkunde.

Bereits im Februar hatte der Kreistag beschlossen, sich diesem Pakt anzuschließen und damit einen weiteren Schritt in Richtung klimafreundliche Verwaltung zu gehen.

Das bedeutet unter anderem, den Anteil nachhaltiger Produkte beim Beschaffen neuer Materialien zu steigern. So werden im Landratsamt bereits Büromaterialien nachhaltig beschafft, der Fuhrpark wurde zu einem Teil bereits mit Elektroautos ausgestattet.

Doch das Thema Nachhaltigkeit greift weiter und kann sich beispielsweise auch auf das Beschaffen fair gehandelter Arbeitsbekleidung beziehen oder sich zukünftig sogar auf das Vergaberecht auswirken. Das Einbeziehen von Nachhaltigkeitskriterien in Ausschreibungsunterlagen wird durch geltende Rechtsvorschriften nämlich explizit ermöglicht und gewünscht, so dass bei der Vergabe von Aufträgen nicht mehr nur das wirtschaftlichste Angebot zählen muss.

Derzeit erfasst Klimaschutzmanagerin Ujvesa Pronaj, welche Potenziale sich in Sachen nachhaltige Beschaffung noch am Landratsamt Coburg bieten. In der Folge soll ein Katalog erstellt werden, wie eben diese Materialien auch nachhaltiger beschafft werden können.

"Wir sind auf einem guten Weg hin zu mehr Nachhaltigkeit im Landkreis Coburg. Durch den Pakt der Metropolregion bekommen wir sicher weitere gute Anregungen", benennt Sebastian Straubel, was er sich durch diese Zusammenarbeit erwartet. red