Das Coronavirus beeinflusst das Zusammenleben, wiederkehrende Ereignisse im Jahreskalender fallen ihm zum Opfer: "Es ist nach der Verlängerung von Ausgangsbeschränkung und Veranstaltungsverboten klar, dass wir die Kirchweih in Gemünda nicht feiern können wie immer", teilt Josef Starkl, Stiftungsvorstand der Stiftung "1150 Jahre Dorfgemeinschaft Gemünda", mit. Von Donnerstag bis kommenden Montag hätten die Festlichkeiten angedauert. Die Kirchweih in dem Seßlacher Stadtteil wird seit Jahrhunderten ausgiebig und mit vielen Besuchern gefeiert. "Zum Dorfleben gehört es, zusammen zu feiern, aber auch, gemeinsam aufeinander achtzugeben", betont Carsten Höllein, Vorsitzender des Stiftungsrats, in dem alle Gemündaer Vereine vertreten sind. "Für uns ist die Lage nicht einfach, weil damit Haupteinnahmen fehlen", macht Carsten Höllein, der auch TSV-Vorsitzender ist, deutlich. Umso mehr bedankt er sich bei der Sparkasse Coburg-Lichtenfels, die den Verein mit 500 Euro unterstützt habe.

Kirchweihgenüsse gibt's trotzdem: Am Donnerstag bietet Caterer Heinz Mathes zur Abholung gegrillte und gekochte Hax'n und Schaschlik an (Bestellung bis Dienstag unter Telefon 09567/1000). Das Hofcafé Mohnbiene backt Donnerstag Kirchweihkrapfen, die bis Mittwoch unter Telefon 09567/274 bestellt werden können. Die Gaststätte "Zum Roten Ochsen" bietet am Freitag, Sonntag und Montag verschiedene Gerichte und Braten an, die unter der Telefonnummer 09567/318 oder 09567/337 vorbestellt und dann abgeholt werden können. red