Vorwiegend kommunalpolitische Themen standen im Mittelpunkt der Jahresversammlung des CSU-Ortsverbandes Knetzgau. Vorsitzender Mark Zehe stellte dabei heraus, dass man im Gemeinderat konstruktiv Initiativen mittrage und selbst anrege. Dabei sei es wichtig, verantwortungsbewusst auf die Folgekosten von Investitionen zu blicken, sagte er.
Zehe gab den Jahresbericht und blickte auf Veranstaltungen und Aktionen zurück. Ziel sei es, die anstehenden Wahlen auf Landes-, EU- und kommunaler Ebene gemeinsam zu bestreiten.
Stellvertretender Vorsitzender Jürgen Schnös betonte, dass der Ortsverband sehr aktiv sei.
Der Ehrenvorsitzende Rudi Dumrauf wünschte sich mehr Informationen zur Zukunft der Franz-Hofmann-Halle und zum Projekt Umbau der ehemaligen Gaststätte "Schwarzer Adler" in Westheim zu einem Gemeinschaftshaus für die Bürger.
Alexander Ambros sprach die Öffentlichkeitsarbeit an. Die CSU müsse noch deutlicher zum Ausdruck bringen, wofür sie steht und welche Vorschläge sie einbringt oder unterstützt.
Gemeinderätin Barbara Hein stellte zum angedachten "Main-Informationszentrum" fest, dass dieses eine große Herausforderung darstelle. Hier sei man aber auf einem guten Weg mit der Machbarkeitsstudie, die noch in diesem Jahr den Gemeinderäten vorgestellt werden soll. Andere Städte entlang des Maines würden sicher neidvoll auf Knetzgau blicken, wenn es umgesetzt werden sollte, sagte sie.
Hinsichtlich der Kosten der Sanierung der ehemaligen Gaststätte "Schwarzer Adler" habe es auch aus den Reihen der CSU Bedenken gegeben, zumal anfangs die Folgekosten, aber auch die Zuschüsse nicht so klar waren. Aber, wenn man rund 90 Prozent Zuschuss bekommt, sich die beiden Kirchen und die Westheimer engagieren wollen und sich zudem zahlreiche Bürger vor Ort mit aller Kraft für dieses Projekt einsetzen, dann könne man nicht dagegen sein, meinten die CSU-Gemeinderäte. Auf diese Weise könne es ein "Leuchtturmprojekt" werden.


Ortsumgehung "eine Vision"

Dass durch die Sanierung der Dreiberg-Schule eine Stärkung des Schulstandortes Knetzgau gelang, sei ohne Zweifel ein Verdienst der CSU. Darauf sei man auch stolz. Ebenso habe man die Sanierung des Turngartens und des Kriegerdenkmals im Dorfzentrum unterstützt, hieß es.
Von einer "Vision" sprach Gemeinderätin Barbara Hein hinsichtlich der ins Gespräch gebrachten Ortsumgehung von Knetzgau. Diese Idee sei wiederholt im CSU-Vorstand besprochen worden, da es hier um das Bürgerwohl gehe.
Der Fraktionsvorsitzende der CSU im Kreistag, Günther Geiling, ging anschließend auf die Schwerpunkte in der aktuellen Kreistagspolitik ein. red