Mit einem Work-out-Park soll in Trebgast die Freizeitachse zwischen Bahnhof und Badesee attraktiver gestaltet werden. Vorgesehen ist ein Fitnessparcours, bestehend aus einer Vielzahl von Stangen und Trainingsmöglichkeiten. Er soll einer breiten Nutzergruppe ein motivierendes, spaßorientiertes und frei zugängliches Bewegungsangebot bieten.

Die Hersteller solcher Geräte sollen die Möglichkeit erhalten, bei einem Ortstermin ihre Produkte vorzustellen. Als Standort wird zunächst ein Bereich bei den Sportanlagen favorisiert, der im Hinblick auf die beiden Sportvereine auch einen Synergieeffekt bewirken könnte.

Die Gemeinde will vorerst 30 000 Euro dafür vorsehen. Voraussetzung für die Realisierung ist, dass die Maßnahme von der Regierung von Oberfranken mit Städtebaumitteln gefördert wird. Das Gremium beschloss, einen entsprechenden Förderantrag zu stellen.

Im zeitlichen Rahmen liegt der Neubau des Kindergartens. Wenn die Witterung hält, sollen bis Ende Februar die tragenden Wände betoniert werden, so dass im März die Decke folgen und im April der Dachstuhl errichtet werden kann. Nichttragende Wände werden mit Kalksandsteinen gemauert.

"Bei alledem müssen wir die Finanzen im Blick behalten", gab Bürgermeister Herwig Neumann (CSU/NWG) zu bedenken. Alle Mehrkosten würden nämlich auf die Gemeinde durchschlagen, da alle Zuschussgeber ihre Beträge gedeckelt hätten.

Birke darf gefälllt werden

Größte Schwierigkeiten bereiten immer wieder schleppende Materiallieferungen. Deswegen wird sich die bis Ende des Jahres geplante Fertigstellung auf jeden Fall bis zum Frühjahr 2023 verschieben.

Auf einem Baugrundstück in der Gemarkung Trebgast steht direkt in der Einfahrt eine Birke, die Bestandteil einer im Bebauungsplan eingetragenen Allee ist. Nach einer Stellungnahme von Kreisfachberaterin Anna Lena Neubig kann der Baum unter folgenden Auflagen gefällt werden: Im Abstand von zwei Metern zur Straße wird eine neue Hängebirke oder ein Baum mit ähnlichem Erscheinungsbild, auf dem Grundstück zusätzlich ein heimischer Baum gepflanzt. Der Gemeinderat stimmte der Fällung zu, wenn die vom Landratsamt Kulmbach festgelegten Auflagen eingehalten werden.

Aus den nichtöffentlichen Beratungen gab Neumann die Vergabe der Planungen für die Restarbeiten der Dorferneuerung Lindau an Landschaftsarchitekt Wolfgang Sack (Bayreuth) bekannt. Für den Zensus, der von Mai an zwölf Wochen lang erhoben wird, werden noch Erhebungsbeauftragte gesucht. Mit Tablets ausgestattet, werden Interessenten für die Befragung von etwa 150 Haushalten außerhalb des eigenen Wohnorts eingesetzt.

Das Wasserwirtschaftsamt Hof hat die Sicherung für das Überschwemmungsgebiet der Trebgast im Bereich der Gemeinden Trebgast, Harsdorf und Neudrossenfeld verlängert. Die ermittelten Flächen sind auf der Homepage der Gemeinde bis zum 7. März einzusehen.

Eine innerhalb des Badeseegeländes verlaufende Leitung der Fernwasserversorgung Oberfranken (FWO) war im Herbst defekt und wurde mit einer Muffe provisorisch abgedichtet. Anfang März setzt die FWO ein neues Rohr ein. Danach wird der verursachte Flurschaden wieder in Ordnung gebracht und auch die entstandene Lücke in der Umzäunung geschlossen. hd