Großheirath — In Feinheiten feilt die Gemeinde Großheirath noch an ihrer Planung für das Gewerbe- und Industriegebiet Großheirath Nord-West.
Wie Bürgermeister Udo Siegel den Gemeinderat informierte, wird die Zufahrt von der alten B4 bleiben wie geplant, aber auf dem Areal wird der alte Bahndamm und ein Flurweg nach Osten verschoben. Auch die bestehenden Leitungen für Wasser und Strom zum Asphaltwerk sowie ein Graben werden verlegt zugunsten einer Firma, die sich im mittleren Bereich ansiedeln möchte. Auf den spitzen Ausläufen des Geländes im Norden und Süden wird Dauergrünland als Ausgleichsfläche ausgewiesen.
Mit einer Änderung der Geschäftsordnung sollen die Bürger mehr Informationen aus dem Rathaus erhalten. So sollen künftig die Niederschriften der öffentlichen Gemeinderatssitzungen nach Genehmigung im Amtsblatt sowie auf der Internetseite der Gemeinde veröffentlicht werden. Da hierfür etwas mehr Platz auf den Seiten des Amtsblattes gebraucht wird, rechnete man sogleich aus, dass dadurch Mehrkosten von etwa 1120 Euro im Jahr entstehen. Da dies aber ein mehrfach geäußerter Wunsch in den Bürgerversammlungen war, konnte das Gremium nur zustimmen.
Nach einer Mitteilung des Landratsamtes wird der Bürgerentscheid "Flugplatz Neida" voraussichtlich am 7. Juni durchgeführt.
Die Stimmbezirke und Abstimmungsräume in den Ortsteilen bleiben wie gehabt, aber für den Fall, dass in einem Wahllokal in Gossenberg oder Watzendorf weniger als 50 Wähler ihre Stimme abgeben, wird nach Beendigung der Abstimmung die versiegelte Wahlurne mit sämtlichen Unterlagen an den Wahlvorstand des Stimmbezirks Neuses an der Eichen zur Auszählung übergeben. Mit dieser Maßnahme soll das Wahlgeheimnis gewahrt bleiben.
Am Auswahlverfahren für die Bestimmung eines Netzbetreibers für den Aufbau eines NGA Netzes im Rahmen der Breitbandrichtlinie haben sich mehrere Anbieter beteiligt. Die Anträge werden von der Firma Reuther Net Consulting ausgewertet und man beabsichtigt, wegen der Bildung einer kommunalen Arbeitsgemeinschaft mit der Gemeinde Untersiemau Gespräche zu führen.

Flüchtlinge gut aufgenommen

Erfreulich gut wurden die jungen Flüchtlinge aufgenommen, die in Rossach in einem Haus in der Schustergasse untergekommen sind. Die 16 bis 17-jährigen elternlosen Jugendlichen wurden bereits zu den Sportvereinen eingeladen und es gingen Geld- und Sachspenden ein. Sie besuchen die Schule und werden mit dem nötigsten Material für die Schule unterstützt. Sie stammen aus Syrien, Afghanistan und dem Kosovo. In dem Haus befinden sich ständig mehrere Betreuer.
Folgende Baugesuche lagen zur Entscheidung vor: Melanie und Christoph Kern, Nutzungsänderung eines ehemaligen Stallgebäudes zum Wohngebäude in Buchenrod. Thorsten und Desiree Kraus, Neubau eines Einfamilienhauses und einer Fertiggarage mit Carport in Großheirath. Mario Schleicher, Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelcarport in Großheirath. Wachsmann GbR, Bauantrag "Neubau einer landwirtschaftlichen Mehrzweckhalle" in Gossenberg. lbö