Trotz der momentan schwierigen Lage nimmt der Maschinenbauer Weiler Auszubildende auf. "Der Fachkräftemangel ist, wie wir alle wissen, ein latentes Problem", so Michael Eisler, geschäftsführender Gesellschafter der Weiler Werkzeugmaschinen GmbH, die nach eigenen Aussagen als einer der führenden deutschen Herstellern von Drehmaschinen gilt. Zwar gebe es genug akademischen Nachwuchs, aber an Facharbeitern mit einer klassischen Berufsausbildung werde es in Zukunft fehlen.

Eine Einschätzung, die auch der Arbeitgeberverband Gesamtmetall teilt. Rund acht Millionen Beschäftigte waren 2019 laut Bundesarbeitsagentur in Deutschland in den sogenannten MINT-Berufen tätig, also in den Arbeitsfeldern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. In der wichtigsten MINT-Branche, dem Maschinenbau, wächst die Zahl der Beschäftigten kontinuierlich.

Mehr Frauen

"Aufgrund unserer intensiven Bemühungen, den Girls‘ Day, sowie zahlreicher Teilnahmen an Ausbildungsmessen liegt unsere Quote weiblicher Auszubildender in einem gewerblichen Beruf mittlerweile bei über zehn Prozent. Gern würden wir noch mehr junge Frauen ausbilden, wir hoffen, das gelingt uns bald", wünscht sich der Geschäftsführer, der sich auch in der Vollversammlung der IHK Mittelfranken für die Ausbildung starkmacht. red