Zu einer laut CSU-Angaben gut besuchten politischen Veranstaltung in Rauhenebrach kam die frühere Landtagspräsidentin Barbara Stamm in den Brauereigasthof Bayer Theinheim. Musikalisch wurde sie von der Blaskapelle "Rauhe Ebrach" empfangen.

Der Bürgermeisterkandidat der CSU in der Gemeinde, Erwin Weininger, und die Bewerber für den Gemeinderat stellten sich mit ihren Zielen und Wünschen vor. Weininger betonte, es gelte, vor allem die gesundheitliche Versorgung zu sichern, ein Seniorenwohnheim mit einer Tagespflege und einer angegliederten Arztpraxis bauen zu lassen. Er sieht darin viele Vorteile für die Gemeinde und beschrieb gleich Möglichkeiten der Realisierung. Ein Seniorenwohnheim schaffe nicht nur Arbeits- und Ausbildungsplätze, sondern könne auch für einen Arzt, der sich ansiedeln möchte, als Attraktivitätsfaktor gesehen werden. Des Weiteren sei unumstritten, dass für Angehörige, Bekannte und Freunde der Seniorenheimbewohner kurze Wege und auch ihr soziales Umfeld weiter aufrechterhalten werden könnten.

Er forderte, dass das Kirchturmdenken in Rauhenebrach abgelegt und Gemeinsamkeiten stärker hervorgehoben werden müssten sowie die Ideen von allen Bürgern der Gemeinde berücksichtigt werden sollten. Nur ein gemeinsames Werk schaffe es, dass sowohl bei den Vereinen und Organisationen als auch bei den Gewerbetreibenden Stärke gezeigt und die Gemeinde vorangebracht werden kann. Er wünscht sich einen weiter fairen Wahlkampf und ist erfreut über seine starke Wahlkampftruppe, die aus allen Schichten und Altersgruppen bestehe.

Barbara Stamm sprach über die ländliche Situation. Sie hält es für wichtig, die Gemeinderatsarbeit zu stärken und durch Gemeinschaft voranzubringen. Weiterhin merkte sie an, dass jeder Versuch, die Region zu stärken, ein Gewinn sein könne. Begeistert äußerte sie sich über die Bereitschaft dreier Frauen, sich der ehrenamtlichen Tätigkeit im Gemeinderat zu stellen, und forderte dazu auf, diese zu schätzen und zu unterstützen. red