Am Nikolaustag feierte die ehemalige Bürgermeisterin Gabriele Weber ihren 70. Geburtstag. 18 Jahre stand sie an der Spitze der Stadt Teuschnitz mit ihren Stadtteilen.

Während dieser Zeit hat sie viel bewegt und die Stadt mit ihren Stadtteilen verschönert. Sie war in Teuschnitz wie auch im Landkreis die erste Frau im Bürgermeisteramt und war darin sehr erfolgreich. Die gelernte Bankkauffrau hat es verstanden, die Förderungsmöglichkeiten zu nutzen und verschiedene Baumaßnahmen durchzusetzen. Sie strahlt auch jetzt noch Herzlichkeit und Eleganz aus.

Ihr Verdienst als Bürgermeisterin war es, Teuschnitz mit Sonnderhilfen des Freistaates Bayern aus einer dramatischen Notlage herauszuführen, Investitionen mit hohen Zuschüssen vorzunehmen, den Bürgern eine Aufbruchstimmung zu vermitteln und den Namen der Stadt als Arnikastadt weithin bekannt zu machen. Es wäre zu viel, alle Projekte und Maßnahmen aufzuführen. Nur so viel: In ihrer Amtszeit investierten Stadt und Schulverband circa 33 Millionen Euro, wofür sie 18 Millionen Euro Staatszuschüsse herausholte. Jedes Jahr wurde mindestens eine Straße ausgebaut. Großprojekte wurden bei den Feuerwehren, der Schule, den Kindergärten, der Seniorenbetreuung und bei der Entwicklung der Arnikastadt realisiert. In besonderer Eriñnerung bleibt ihr das Management des Dorffestes 2017 des Bayerischen Rundfunks, der erst kürzlich einen Beitrag über die positive Entwicklung der Stadt ausstrahlte.

Ihre drei Amtsperioden werden mit Sicherheit in die Geschichte der Stadt Teuschnitz eingehen. Viele frühere Weggefährten aus Politik und Wirtschaft, Stadt und Kirche, Organisationen, Vereinen und Bürger ließen es sich nicht nehmen, der Bürgermeisterin i.R. in coronagerechter Weise zu gratulieren. Unter den Gratulanten waren auch Bürgermeister Frank Jakob und Dekan Detlef Pötzl vom kath. Pfarramt Teuschnitz. Auch sie würdigten die Leistungen Webers und wünschten ihr für die Zukunft vor allem Gesundheit und Gottes Segen. ph