Zum vierten Mal richtete der Kolumbienkreis der Pfarrei Pfarrweisach einen Benefizlauf für Kindereinrichtungen der Stiftung "Weg der Hoffnung" in Kolumbien aus. Und zum vierten Mal hatte Landrat Wilhe...
Zum vierten Mal richtete der Kolumbienkreis der Pfarrei Pfarrweisach einen Benefizlauf für Kindereinrichtungen der Stiftung "Weg der Hoffnung" in Kolumbien aus. Und zum vierten Mal hatte Landrat Wilhelm Schneider die Schirmherrschaft übernommen und als Läufer über zwölf Kilometer den Lauf angeführt. Diesmal hat es auch mit dem Wetter geklappt: Am Sonntag herrschte Kaiserwetter.
Entsprechend groß war die Zahl der Teilnehmer, die sich auf die Strecken machte. Die Jogger absolvierten zwölf Kilometer, die Wanderer bevorzugten die acht Kilometer und die Genießer gingen drei Kilometer. Alle drei Strecken führten an den Baunachauen vorbei, wo am Beobachtungsturm Michael Groß und seine Frau Elisabeth einen Informationsstand zum besonderen Naturerleben hier aufgebaut hatten, der großen Zuspruch erntete. Daneben verköstigte der mitorganisierende Familienkreis der Pfarrei die Wanderer und Läufer mit einer Stärkung. Kinder konnten bei Spielangeboten ihre Geschicklichkeit probieren oder Riesenseifenblasen aufsteigen lassen.
Walburga Albert, die Sprecherin des Kolumbienkreises, verwies in ihrer Begrüßung auf die Zielsetzung der Veranstaltung. Der Erlös gehe in vollem Umfang an Kinder in Kolumbien, die in elendesten und ärmsten Verhältnissen leben müssten. Sie betonte auch das großartige Zusammenwirken vieler Helfer und der Dorfgemeinschaft für die Organisation der Veranstaltung. Alle Teilnehmer und Gäste erhielten ein in einer Einrichtung der Stiftung in Kolumbien von gehandicapten Menschen eigens für diesen Benefizlauf geknüpftes Bändchen.
Landrat Wilhelm Schneider dankte eben diesen Helfern und "dem Motor Walburga Albert", die mit dieser Aktion viele Menschen in Bewegung setze. In Anspielung auf die Flüchtlingsströme nach Deutschland würdigte er, dass der Kolumbienkreis dort vor Ort Hilfe leiste, wo sie benötigt wird, und die Menschen in der Folge dort weiterleben könnten, wo sie daheim sind.
Bürgermeister Ralf Nowak wertete den jährlichen Benefizlauf als einen Höhepunkt im Veranstaltungskalender. Die Teilnahme daran sei eine gute Tat für die Kinder und Jugendlichen in Kolumbien.
Dekan Stefan Gessner sprach über die Starter ein Segensgebet und schickte sie mit dem Signal einer Startklappe auf den Weg.
Beim fröhlichen Zusammensein nach dem Lauf erfreute die Garde aus Heubach mit einem Showtanz. Mit Akkordeon, Gitarre und Gesang unterhielten Hilmar Martin, Joachim Bernhard und Klemens Albert.
ka