Die in diesem wie im letzten Jahr bereits im Februar begonnene Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt hat im März deutlich an Fahrt zugelegt. Im vergangenen Monat verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen um 985 Personen (-7,7 Prozent). Der Rückgang fiel heuer aufgrund der günstigen Witterung und florierenden Wirtschaft um gut die Hälfte größer aus als in 2016. Im Agenturbezirk Bamberg-Coburg waren im März 11 735 Menschen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote sank von 3,7 auf 3,4 Prozent. Vor einem Jahr lag sie um 0,4 Prozentpunkte darüber.
Im Stadtgebiet Bamberg sank die Zahl der Arbeitslosen in diesem März sichtbar kräftiger als vor einem Jahr. Mit einem Rückgang um 68 Personen (-3,6 Prozent) fiel dieser heuer fast doppelt so hoch aus wie im Vorjahresmonat. Ende des Monats gab es 1845 Arbeitslose. In den letzten zwölf Monaten verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 143 Personen (-7,2 Prozent). Die Arbeitslosenquote betrug 4,7 Prozent (Vorjahr 5,1 Prozent). Im März meldeten die Arbeitgeber aus dem Stadtgebiet 423 sozialversicherungspflichtige Stellen, 69 bzw. 19,5 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Im Landkreis Bamberg fällt die jährliche Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt im Gegensatz zur Stadt noch dynamischer aus, teilen die Statistiker weiter mit. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit belief sich seit Februar daher auf 224 oder 8,7 Prozent. Im März 2016 fiel dieser um 31 Prozent geringer aus. Ende des ersten Quartals 2017 gab es 2344 arbeitslose Menschen. Die Arbeitslosigkeit sank binnen Jahresfrist um 16 Personen bzw. 0,7 Prozent. Es errechnet sich damit eine Arbeitslosenquote wie im Vorjahr von 2,7 Prozent. Das ist quasi Vollbeschäftigung und gleichzeitig die niedrigste Quote im gesamten Agenturbezirk. Aus dem Landkreis Bamberg gingen in diesem Monat 319 sozialversicherungspflichtige Stellenangebote ein. Dies sind 111 (+53,4 Prozent) mehr als vor zwölf Monaten.
Im ersten Quartal verloren heuer im Gesamtbezierk Bamberg-Coburg 267 (-4,2 Prozent) weniger Menschen ihre Be-schäftigung als in 2016. Seit Jahresbeginn mussten sich 6049 Personen arbeitslos melden. Das Risiko, entlassen zu werden, sei somit geringer geworden als vor einem Jahr, betrichtet die Arbeitsagentur. Ihre Arbeitslosigkeit konnten 4199 Personen durch Aufnahme einer neuen Erwerbstätigkeit beenden. Letztes Jahr waren es 71 oder 1,7 Prozent mehr gewesen. red