Derzeit wird der Münnerstädter Friedhof vermessen, das geschieht zur Vorbereitung der Sanierungsarbeiten an zwei Abteilungen im östlichen Teil des Friedhofs. Darüber informierte Bürgermeister Michael Kastl bei der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses.

Planung vergeben

Anfang März hatte der Stadtrat die Planung an die Firma Friedhofskompetenzzentrum (FKZ) aus Rosenheim vergeben. Die Vermessung übernimmt die Firma Hoßfeld und Fischer aus Bad Kissingen. Vermessen werden der Grenzverlauf, Gebäude und Kleinbauwerke, die Infrastruktur, die Vegetation und die Grabstätten, die über einen Grabstein verfügen. Außerdem werden die vorhandenen Wege aufgenommen.

Diese Daten werden anschließend von der Firma FKZ übernommen, danach soll es ein Treffen aller Beteiligten geben, bei dem auch der Friedhof besichtigt wird. Die Einarbeitung der Bestandsdaten in den digitalen Plan, die Ausarbeitung einer Pro-Contra-Liste, eine Gesprächsrunde und das Definieren von Zielen sind weitere Schritte, am Ende stehen die Entwurfsplanung und eine Beschlussvorlage. "Das Vermessen ist das A und O", betonte der Bürgermeister.

Momentan wird der Zustand von Teilen des Friedhofs von zahlreichen Nutzern kritisiert, weil nach einem Antrag der Freien Wähler, der SPD und Forum Aktiv die Thujahecken vom Bauhof entfernt wurden, allerdings noch nicht die Wurzeln.

Keine Schwierigkeiten bekannt

Rosina Eckert (Forum Aktiv) fragte bei der Sitzung nach, warum diese noch immer da sind, ob die Bauhofmitarbeiter möglicherweise Schwierigkeiten damit haben. "Uns ist nicht bekannt, dass es nicht funktioniert", sagte der Bürgermeister dazu.