"Ich vermute, dass es etwas Größeres wird", sagte Bürgermeister Johannes Krapp. Denn am Friedhof in Aschbach sei seit langem nichts mehr gemacht worden. Das soll sich nun ändern.

Der "Sanierungsbedarf" wurde daher in der vergangenen Stadtratssitzung diskutiert und vom Ratsgremium ebenfalls gesehen. Zuvor habe es bereits Gespräche mit den Vertretern der beiden Kirchengemeinden gegeben, berichtete Krapp. Jetzt soll auf Wunsch der Stadträte für die Friedhofssanierung ein Posten in den Haushalt 2020 eingestellt werden.

Details liegen beim neuen Rat

Über die Maßnahmen im Einzelnen soll jedoch erst das neue Stadtratsgremium, das nach der Wahl im März dann ab 1. Mai ins Schlüsselfelder Rathaus einzieht, entscheiden.

Krapp, der als einziger Bürgermeisterkandidat der Stadt sicher weiterhin die Zügel in der Hand halten wird, hält ein Gesamtkonzept für den Aschbacher Friedhof für sinnvoll. Das würde bedeuten, einen Planer zu beauftragen, "der einen Fahrplan erstellt".

Nicht alles auf einmal machbar

Danach müsse man das Ganze "eintakten", so Krapp im Gespräch mit dem FT. Er ist sicher, dass die im Friedhof notwendigen Maßnahmen nicht auf einmal umgesetzt werden können. Dafür wären die Gewerke zu unterschiedlich. Es gelte, Mauern und Wege zu gestalten sowie ein Urnenfeld oder eine Urnenwand anzulegen. Eventuell müsse auch am Leichenhaus einiges saniert werden.

Planer für Pumptrackanlage

Des Weiteren beschlossen die Räte, für den Bau einer Pumptrackanlage einen Planer zu beauftragen. Die Anlage soll auf dem Areal des Beachvolleyballplatzes entstehen.