Am Mittwochabend ist es gegen 20.30 Uhr auf der A 73 zu einem folgenschweren Unfall infolge eines riskanten Fahrmanövers gekommen. Ein 31-jähriger Autofahrer aus dem Raum Forchheim schleuderte bei Buttenheim in Fahrtrichtung Süden mit seinem Wagen von der Autobahn und wurde leicht verletzt.

Der Skoda-Fahrer fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf der linken Fahrspur an weitere Fahrzeuge heran und verlor bei der anschließend starken Bremsung die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Skoda wurde über die Autobahn in die angrenzende stark bewachsene Böschung geschleudert. Nach circa 70 Metern verschwand der Wagen und konnte erst nach aufwendiger Suche in der dicht bewachsenen Böschung gefunden werden.

Fahrer ist zunächst verschwunden

Der Fahrer war jedoch durch die ausgeschlagene Fensterscheibe geklettert und über den angrenzenden Acker verschwunden. Im Zuge der weiteren Ermittlungen der Polizei wurde der Mann angetroffen; hierbei wurde eine Alkoholisierung festgestellt, weswegen eine Blutentnahme durchgeführt wurde.

Es werden laut Bericht der Verkehrspolizeiinspektion Bamberg nun Ermittlungen wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs geführt. Der unter Schock stehende Mann wurde leicht verletzt. Es entstand insgesamt ein Sachschaden von circa 20 000 Euro.

Der Verkehrsunfall auf der Autobahn sorgte gegen 20.30 Uhr für die Alarmierung der Feuerwehr Forchheim. Die exakte Lage der Unfallstelle war nach dem ersten Notruf nicht bekannt, weshalb der Forchheimer Rüstzug bis zur Autobahnanschlussstelle Hirschaid zunächst ohne Feststellung des Unfallorts fuhr.

Bereits auf der Anfahrt wurden die Feuerwehren Buttenheim, Seigendorf und Hirschaid zur weiteren Erkundung der Autobahn nachalarmiert. Entgegen der Erstmeldung befand sich der Einsatzort schließlich zwischen den Anschlussstellen Hirschaid und Buttenheim in Fahrtrichtung Nürnberg. Das Auto war alleinbeteiligt von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich über die Böschung hinweg überschlagen.

Die Einsatzkräfte konnten im Fahrzeug keine Verletzten festgestellt werden. Zur Absuche der Unfallstelle wurde die Autobahn komplett gesperrt und mehrere Wärmebildkameras sowie ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Der Unfallfahrer wurde im weiteren Verlauf der Suchmaßnahmen gefunden und dem Rettungsdienst übergeben werden. Die Einsatzstelle wurde anschließend durch die zuständigen Feuerwehren aus dem Landkreis Bamberg abgearbeitet. Die Feuerwehr Forchheim war mit sieben Fahrzeugen und 20 Ehrenamtlichen gut eine Stunde lang im Einsatz. red