Zukunftsstiftung der Sparkasse unterstützt Projekte

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V.l.: Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Forchheim Harald Reinsch, Sebastian Wolf (BRK-Bereitschaft Forchheim), Johannes Spallek (BRK-Vertreter der Kreis-Wasserwacht), Oberbürgermeister Uwe Kirschstein, Justine Abele (Sparkasse Forchheim), Landra...
V.l.: Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Forchheim Harald Reinsch, Sebastian Wolf (BRK-Bereitschaft Forchheim), Johannes Spallek (BRK-Vertreter der Kreis-Wasserwacht), Oberbürgermeister Uwe ...
V.l.: Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Forchheim Harald Reinsch, Sebastian Wolf (BRK-Bereitschaft Forchheim), Johannes Spallek (BRK-Vertreter der Kreis-Wasserwacht), Oberbürgermeister Uwe Kirschstein, Justine Abele (Sparkasse Forchheim), Landra...
Sparkasse Forchheim

Es ist ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk – und was für eines. 42 Projekte dürfen sich über circa 300.000 Euro aus der Zukunftsstiftung der Sparkasse Forchheim freuen, wie eine Pressemitteilung bekanntgibt.

„Damit können Sie viel bewegen, um den Zusammenhalt zu stärken“, so Vorstandsvorsitzender Harald Reinsch bei der feierlichen Mittelübergabe. Damit wird die Sanierung historischer Denkmäler wie der Kirchen in Gräfenberg, Kunreuth, Pautzfeld und Effeltrich unterstützt. Dabei geht es um in die Jahre gekommene Kirchtürme, ganz besondere Altarbilder und Wehrmauern, die zu zerfallen drohen. Aber auch der alte Bahnhof in Neunkirchen am Brand, der als Heimstatt der Heimat- und Trachtenvereins dient, muss renoviert werden.

Freilich fließt das Geld nicht nur in Steine, sondern auch in Menschen. Beispielsweise wenn der Seniorenbeirat Rentnern eine Mobi-Card ausleiht, damit sie mobil bleiben, wenn der Nordbayerische Musikbund rund 80 Kinder und Jugendliche in Instrumental-Lehrgängen ausbildet oder wenn die Offene Behindertenarbeit sozial schwachen Menschen mit Beeinträchtigung eine Urlaubsreise ermöglicht.

Die Zukunftsstiftung hat aber auch kulturelle Leuchttürme in der Region im Auge. Die Puppentheatertage Forchheim , die Balthasar-Neumann-Musiktage Gößweinstein, den Foto-Park Forchheim , die Theatergruppe Weilersbach oder die Klappstuhl-Kultour. Sie alle bereichern den Alltag an Regnitz, Aisch und Wiesent.

Hinzu kommen Museen wie das Pfalzmuseum Forchheim , das Wallfahrtsmuseum Gößweinstein und das Heimatmuseum Ebermannstadt, die in den laufenden Betrieb investieren. Darunter in eine Museums-App für Besucher, in besondere Regale für die Kostbarkeiten und in die Konzeption einer Sonderausstellung zum barocken Bildhauer Friedrich Theiler.

„Jede dieser Initiativen ist ein Mosaikstein für eine lebenswerte Region“, kommentierte Stiftungsbeirat Landrat Hermann Ulm .

Im sportlichen Bereich reicht das Spektrum von einem Mähroboter für den ASV Forth über eine Lichtgewehranlage für den Schützenverein Bavaria Pinzberg bis hin zur Sanierung des Sportheims Kleinsendelbach.

Die Vielfalt an ehrenamtlichem Engagement zeigt sich unter anderem auch daran, dass die Feuerwehr Forchheim ein altes Einsatzfahrzeug namens „Funny“ herrichtet, vom Fränkische-Schweiz-Verein in Thuisbrunn und Haidhof Schilder mit den alten Hausnamen angebracht werden sollen, die Feuerwehr Weilersbach eine Drohnen-Gruppe zur Suche nach vermissten Personen gründet und das historische Höhenschwimmbad Gößweinstein Sonnensegel erhalten soll.

„Wir sind immer wieder überrascht, was sich so alles im Landkreis tut“, so Stiftungsbeirat und Oberbürgermeister Uwe Kirschstein . Und welche Initiativen sich um die Menschen und ihre Sicherheit kümmern.

Die Rotkreuz-Wasserwachten Ebermannstadt, Neunkirchen am Brand und Forchheim modernisieren ein Einsatzfahrzeug, schaffen sich neue Erste-Hilfe-Puppen an oder Schutzausrüstungen für ihre Rettungsschwimmer. Die Lebenshilfe Forchheim fördert Kinder mit einer Entwicklungsverzögerung durch therapeutisches Spielzeug und Menschen mit Behinderung durch alltägliche Hilfsmittel aus einem 3D-Drucker.

Den größten Anteil des Stiftungserlöses dürfen Projekte aus dem Bereich Bildung und Erziehung nutzen. Darauf ist Stiftungsverwalterin Justine Abele stolz. Egal ob man „Jedem Kind ein Instrument“ anbietet, im Laufe der Blätterwald-Literaturtage Autoren unzählige Schulen besuchen oder den Außenbereich des Kindergartens Feuerstein ertüchtigt.

Dazu gehört auch die Nachwuchsförderung etwa bei der Jugend- und Trachtenkapelle Neunkirchen am Brand oder der Jugendblaskapelle Obertrubach. Was pädagogische Initiativen angeht, sind es die Umweltstation Liasgrube Unterstürmig, die Grund- und Mittelschule Ebermannstadt, das Ehrenbürg-Gymnasium Forchheim und die Adalbert-Stifter-Schule Forchheim , die den Nachwuchs für die Natur und ihre Schönheiten und natürlich für das Lernen begeistern wollen. Mitunter brauchen die Schüler aber auch selbst Hilfe. Weil sie an Depressionen oder unter Mobbing leiden. Da sollen ein Theaterprojekt namens „Icebreaker“ an der Georg-Hartmann-Realschule Forchheim und die Opferhilfe Oberfranken ins Spiel kommen, die mit einer Finalistin der TV-Show „Germany’s Next Top Model“ an Schulen geht. red