Das Wetter war dem Anlass nicht angemessen – statt strahlendem Sonnenschein begleitete leichter Regen den Einzug von Sebastian Heim über den Kirchplatz in die Kirche St. Michael in Neunkirchen am Brand . Davon unbeeinflusst war die Freude bei den Besuchern in der corona-konform voll besetzten Kirche .

Zusammen mit ihm zelebrierten Pfarrer Joachim Cibura und die beiden Ruhestandspfarrer Gesitlicher Rat Veit Dennert und Josef Pingold die Messfeier. Schon beim Einzug sorgten die Klänge der Bläsergruppe „Blech dich wech“ für eine schöne Einstimmung.

Nach der Lesung (Rajaa Nadler), dem Zwischengesang (Birgit Stegmaier, Orgel Johannes Polster) und dem Vortrag des Evangeliums durch Pfarrer Joachim Cibura erklärte Sebastian Heim in seiner Predigt in der von den Mesnern Daniela Kugler und Herman Peddemors geschmückten Kirche , warum er seinen Primizspruch („Das ist mein Leib, das ist mein Leben; das bin ich selbst für euch.“) und das Bild ausgewählt hatte. „Das Orginal des Bildes ist das Fresko der Apsis der Mutterhauskapelle in Vierzehnheiligen. Auf dem Bild ist Christus als König zu sehen. Aber – und das ist das, was mich so anspricht – nicht als triumphierender König in Glanz und Glamour, sondern als ein ganz anderer König. Einer, der aus lauter Liebe ein Mensch wurde, wie du und ich, und aus Liebe zu uns am Kreuz stirbt – mit ausgebreiteten Armen. Am Ende der Heiligen Messe bedankte sich der Pfarrgemeinderat mit einem Lied für die zwei Jahre, in denen Sebastian Heim als Diakon in St. Michael seinen Dienst geleistet hat. Ihm schloss sich das Kindergottesdienstteam an.

Und dann „stürmten“ ganz viele Kinder aus der vierten Klasse, die Heim während seines Schulpraktikums unterrichtete, und Erstkommunionkinder aus der dritten Klasse in den Altarraum und brachten ihm unter Anleitung von Ute Schleinitz mit Stimmen- und Körpereinsatz ein Ständchen dar. Mit dem Primizsegen endete der Gottesdienst .

Für die Zeit vom 1. bis 31. August wurde der Neupriester mit der Seelsorgeaushilfe im Klinikum in Bamberg beauftragt. Anschließend wird er als Kaplan im Seelsorgebereich Kulmbach tätig sein. red