Ronja Endres beim SPD-Neujahrsempfang

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Ronja Endres, Vorsitzende der Bayern-SPD, spricht beim Neujahrsempfang der Forchheimer SPD.
Ronja Endres, Vorsitzende der Bayern-SPD, spricht beim Neujahrsempfang der Forchheimer SPD.
Richard Schmidt

Einen besonderen Höhepunkt lieferte laut Pressemitteilung der Neujahrsempfang der Forchheimer SPD in Stadt und Landkreis als Startschuss in das politische Jahr 2026: Die hochkarätige Besetzung der Rednerliste mit Ronja Endres, der Vorsitzenden der Bayern-SPD, Andreas Schwarz (MdB) und Forchheims Oberbürgermeister Uwe Kirschstein sorgte demnach unter der Moderation des Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion, Wolfgang Fees, für tiefe Einblicke quer durch die politischen Ebenen von Stadt und Landkreis, Land und Bund.

Die SPD-Landesvorsitzende Ronja Endres stellte in ihrem Beitrag die Bedeutung von Demokratie und Mitbestimmung in den Mittelpunkt. Gesellschaftlicher Zusammenhalt entstehe dort, wo Menschen sich gehört und ernst genommen fühlten. Demokratie lebe vom Vertrauen in die Bürgerinnen und Bürger. „Wenn wir Menschen einladen, mitzureden und mitzuentscheiden, entsteht nicht Streit, sondern Verantwortung“, so Endres. Gerade in Zeiten wachsender Verunsicherung sei Beteiligung kein Risiko, sondern eine zentrale Stärke der Demokratie.

Den Blick auf die kommunale Ebene richtete Oberbürgermeister Uwe Kirschstein . Er machte deutlich, dass sich politische Entscheidungen im Alltag der Menschen bewähren müssen. „Politik entscheidet sich auf dem Schulhof , an der Bushaltestelle und im Vereinsheim“, betonte Kirschstein. Gute Schulen, verlässliche Infrastruktur und lebendige Vereine seien daher keine Nebensachen.

Zugleich sprach er offen über die finanziellen Grenzen der Kommunen: „Wir wissen, was gebraucht wird – aber oft fehlt das Geld, um es umzusetzen.“ Umso wichtiger sei eine Politik, die zusammenhalte, nach tragfähigen Lösungen suche und schrittweise Vertrauen in die kommunale Zukunft stärke.

Die Perspektive des Landkreises brachte die Landratskandidatin Alexandra Prechtel ein. „Für die Menschen ist Politik dann gut, wenn sie im Alltag funktioniert“, sagte Prechtel. Schulen, Mobilität, Gesundheitsversorgung, Pflege und bezahlbarer Wohnraum seien zentrale Faktoren für die Lebensqualität im Landkreis.

Der Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz ordnete diese Fragen in einen bundespolitischen Zusammenhang ein. Zum Abschluss lenkte der Kreisfraktionsvorsitzende Wolfgang Fees den Blick auf die Bedeutung sozial ausgewogener politischer Entscheidungen. red