Bei einem Fahrzeugbrand am Sonntag auf der Autobahn 9 waren viele Rettungskräfte vor Ort. Es gab keine Verletzten.

Am Nachmittag fuhr ein 61 Jahre alter Mann mit seiner Ehefrau auf der A 9 in Richtung München. Kurz nach dem Parkplatz Sophienberg nahm der Mann einen lauten Knall im Fahrzeug wahr. Kurz darauf sah er im Rückspiegel Feuer. Der Fahrer konnte seinen Opel aus sehr hoher Geschwindigkeit mehrere Hundert Meter weiter auf dem Standstreifen zum Stehen bringen.

Beide Insassen konnten den Wagen unverletzt verlassen. Ein Ersthelfer versuchte das nun starke Feuer mit einem Handfeuerlöscher zu bekämpfen. Der Versuch blieb jedoch erfolglos.

Die verständigten Feuerwehren aus Bayreuth und Trockau konnten den Brand schnell löschen. Für die Absicherung war das Technische Hilfswerk ( THW ) Bayreuth im Einsatz. Ein Rettungswagen des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) befand sich vorsorglich ebenso an der Unglücksstelle . Am Auto entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Es wird von einem technischen Defekt ausgegangen. Da an der Fahrbahn auch ein Schaden entstand, wurde zudem die Autobahnmeisterei Trockau hinzugezogen.

Für die Arbeiten der Feuerwehr musste der Verkehr kurzzeitig komplett gesperrt werden. Im Anschluss konnte der Verkehr auf zwei Spuren an dem Brandort vorbeigeleitet werden. Hierdurch entstand zeitweise ein über zehn Kilometer langer Stau bis zur Anschlussstelle Bayreuth-Nord. Während der Aufnahme durch die Verkehrspolizei Bayreuth überholte ein Audi-Fahrer kurz vor der Unglücksstelle andere Autos über den Standstreifen. Der Fahrer zeigte sich laut Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth uneinsichtig. Ihn erwartet nun eine Bußgeldanzeige. pol