Kreisverband der Blasmusiker zieht Bilanz

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Kreisvorsitzende Claudia Heim zog die Zuhörer in ihren Bann.
Kreisvorsitzende Claudia Heim zog die Zuhörer in ihren Bann.
Tobias Grüner

Eine stattliche Anzahl von Funktionären aus den insgesamt 22 Mitgliedsvereinen im Kreisverband Forchheim des Nordbayerischen Musikbundes (NBMB) trafen sich zur Kreisversammlung. Von der Blaskapelle Ebersbach war in das Gemeinschaftshaus des Neunkirchener Marktgemeindeteils eingeladen worden.

Dort konnte Claudia Heim, die Vorsitzende des Kreisverbandes , neben Landrat-Stellvertreter Otto Siebenhaar auch den Bürgermeister des Marktes Neunkirchen am Brand , Martin Walz willkommen heißen.

Im Mittelpunkt des Berichts der Kreisvorsitzenden stand die Unterstützung der Mitgliedsvereine bei der Aus- und Weiterbildung der insgesamt 2250 Aktiven.

Der Schwerpunkt liegt dabei natürlich bei der Nachwuchsförderung, aber auch für alle Anderen bietet der Kreisverband Möglichkeiten zur musikalischen Weiterentwicklung. So wurden Tagesseminare abgehalten, eines davon hatte die Stilrichtung „Mährisch“ zum Inhalt, die Dozentin Tanja Dusel verstand es, die Teilnehmer zu begeistern. Auch die Grundlagen des Dirigierens konnten von dem bekannten Komponisten und Dirigenten Mathias Wehr erfolgreich vermittelt werden.

Der Gradmesser für die Qualifikationsstufen der engagierten Bläserjugend sind die bundesweiten Kurse D1 , D2 und D3, die auch beim NBMB Anwendung finden. Auf Kreisebene konnte Claudia Heim von 74 Absolventen aus 14 Mitgliedsvereinen berichten, die künftig das Leistungsabzeichen D1 ans Revers heften dürfen. 25 Musiker aus 7 Mitgliedsvereinen nahmen auf Bezirksebene die D2-Hürde und 9 Musiker bestanden auf Verbandsebene die „Meisterprüfung“ D3.

Die Leiterin der Kreis-Bläserjugend, Lea Heilmann, berichtete von einem Jahr 2025 mit tollen außermusikalischen Angeboten. Das Ziel der Jugendgruppe sei aufgegangen, ein Forum zum gegenseitigem Kennenlernen zu schaffen und die Vernetzung über den Tellerrand hinaus zu fördern.

Zu guter Letzt legte Kreisgeschäftsführer Heiner Kredel eine solide Bilanz vor. Die Ausgaben für Dozenten, Raummieten und Verpflegung werden gegenfinanziert durch eine moderate Eigenbeteiligung, vor allem aber durch die Zuschüsse des Landkreises Forchheim und der Zukunftstiftung der Sparkasse Forchheim. Hierfür erging ein ausdrückliches Dankeschön an Landratsstellvertreter Otto Siebenhaar.

Nach einem Ausblick auf die kommenden Highlights durch die Kreisvorsitzende schloss sich ein reger Austausch an, der Lust machte auf ganz viel Blasmusik in 2026 im Landkreis Forchheim.

Heinrich Kredel,

Kreisverband Forchheim im

Nordbayerischen Musikbund e.V.