Weil die Hallerndorfer Gemeinderäte im Mai dieses Jahres beschlossen hatten, die Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs in der Kommune durch den Zweckverband (ZV) Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz aus Amberg überwachen zu lassen, stellte Tommy Dörner vom ZV den Verband vor. Er erläuterte den Räten die Vorteile einer Mitgliedschaft. „Wir bekommen damit alles, was wir uns gewünscht haben“, konstatierte Bürgermeister Gerhard Bauer. Bevor jedoch die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach Paragraf 24 des Straßenverkehrsgesetzes beginne, sollten die Bürger sensibilisiert und informiert werden. Die Gemeinderäte beschlossen, dass Hallerndorf ab dem 1. Oktober Mitglied im Zweckverband wird. Bürgermeister Gerhard Bauer wurde als Verbandsrat und der Zweite Bürgermeister Robert Linz als dessen Vertreter bestimmt. Christian Schmitt wies darauf hin, dass der Verbrauch von Gartenwasser reduziert werden müsse, da andernfalls in trockenen Sommern die Versorgung gefährdet sein könne. So dürften Pools schon aus dem Grund nicht über den Gartenwasserzähler befüllt werden, da das in ihnen befindliche Wasser über den Kanal ins Abwasser geleitet werden müsse.

Die über Google einsehbaren Luftbilder zeigten, in welchen Gärten Pools stehen. Der Kämmerer schlug daher eine Grundgebühr für jeden Zähler in Höhe von 2,50 Euro pro Monat vor. „Das könnte ein kleiner Anreiz sein, bewusster mit dem Wasser umzugehen“, begründete Gerhard Bauer diesen Vorschlag. Der entsprechenden Satzungsänderung stimmten die Gemeinderäte mit einer Gegenstimme zu. Die Berichte über die örtliche Rechnungsprüfung der Haushaltsjahre 2016, 2017 und 2018 nahmen die Gemeinderäte zur Kenntnis und erteilten Entlastung.