Der Förderverein Wildpark Hundshaupten stand auf der Tagesordnung der Marktgemeinderatssitzung in Gößweinstein . Am 7. Juli wurde unter dem Vorsitz von CSU-Landtagsabgeordnetem Michael Hofmann der Förderverein gegründet. Vorstandsmitglied ist auch der Gößweinsteiner Bürgermeister Hanngörg Zimmermann (FW).

Auf Vorschlag der Marktverwaltung ging es darum, ob der Markt Gößweinstein dem Förderverein als juristische Person mit einem jährlichem Mindestbeitrag von Höhe von 96 Euro beitritt oder nicht. „Ich halte nichts davon und habe schon ein Problem damit“, meldete sich Bernhard Vogel ( SPD ) zu Wort. Wenn alle 33 Gemeinden des Landkreises Forchheim dem Förderverein beitreten würden, dann wären das 2784 Euro an Mitgliedsbeiträgen pro Jahr, rechnete Vogel vor, der sich fragte, ob dieser Verein irgendwelche Befugnisse habe. „96 Euro sind nicht viel, aber es sind Steuergelder“, setzte Vogel nach.

Nicht als Markt- und Kreisrätin meldete sich Daniela Drummer (FW) zu Wort, sondern als Schulleiterin der Grundschule Ehrenbürg. Mit allen ihren 96 Schülerinnen und Schülern war sich kürzlich zu Gast im Wildpark , was sehr gewinnbringend gewesen sei. „Es sind ja auch unsere Kinder, die von solchen Bildungseinrichtungen in der Region profitieren“, betonte Drummer.

Vier Argumente, die für eine Mitgliedschaft sprechen, führte Georg Lang ( CSU ), der auch Kreisrat ist, an. In den letzten zehn Jahren sei der Wildpark um Klassen besser geworden. Es seien positive Veränderungen vollzogen, und mit dem Landtagsabgeordneten und Juristen Hofmann habe der Förderverein einen ausgezeichneten Vereinschef. Weiterhin seinen Fördervereine in der Lage, weitere Mittel zu akquirieren, betonte Lang. Zudem sei die Fränkische Schweiz ein Gebiet, in dem der Tourist nicht nach Gemeindegrenzen frage. Der Wildpark sei auch für Gößweinstein ein Riesengewinn. Jeder Euro, der über den Förderverein erbracht werde, müsse schon nicht über die Kreisumlage finanziert werden.

Auch Bürgermeister Zimmermann betonte: „Man lebt für die Region, ich bin persönlich dabei und möchte das unterstützen.“ Alle Räte, auch Vogel, stimmten am Ende dem Beitritt zu.