Für die rund 40 Beschäftigten der Floristikbranche im Landkreis Forchheim gibt es deutlich mehr Geld . Eine gelernte Floristin kommt jetzt auf einen Stundenlohn von 13,31 Euro.

Zusammen mit einer weiteren Erhöhung zum Sommer kommenden Jahres beläuft sich das Plus für Fachleute auf gut 17 Prozent. Das teilte die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) mit.

Die Gewerkschaft appelliert an die Beschäftigten , ihren aktuellen Lohnzettel zu prüfen. Das zusätzliche Geld müsse mit der Juli-Abrechnung auf dem Konto sein. Wer leer ausgehe, solle sich an die IG Bau Oberfranken wenden, rät Bezirksvorsitzender Uwe Behrendt. „Das starke Einkommensplus sorgt dafür, dass die Beschäftigten trotz hoher Inflationsrate mehr Geld zum Leben haben. Außerdem liegt die Floristik über der künftigen Mindestlohngrenze von zwölf Euro pro Stunde“, erklärt der Gewerkschafter in einer Pressemitteilung. Selbst für ungelernte Kräfte liege der Einstiegsverdienst aktuell bereits bei 12,36 Euro. Ab Juli 2023 kommen sie auf einen Stundenlohn von 13,01 Euro.

Die Floristen-Gewerkschaft IG Bau hatte sich nach eigenen Angaben in den Tarifverhandlungen mit dem Fachverband Deutscher Floristen (FDF) für einen deutlichen Abstand zur gesetzlichen Lohnuntergrenze eingesetzt. red