Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kultur-Sommerquartier“ im Park des Forchheimer Königsbads findet vom 9. bis 12. September das in Süddeutschland einmalige Festival des artistischen Theaters als „Zirk-Art kompakt“ statt. Die Aufbauarbeiten haben begonnen.

Das Junge Theater Forchheim hat Spitzenartisten unter anderem aus der Szene des „Neuen Zirkus “ in der Bundeshauptstadt Berlin und aus der Region engagiert. Maskenpflicht und 3G-Kontrollen entfallen nach den neuen Corona-Regeln in Bayern, da die Veranstaltung im Freien und mit begrenzter Zuschauerzahl stattfindet.

Die Artisten werden ihre Shows zwischen alten Bäumen auf einer Bühne, am chinesischen Mast und am Fliegenden Trapez zeigen. Das Duo „Marie & Joschi“ wird diese spektakulärste Artistikform zeigen. „Warten auf Trude“ heißt das Ein-Frauen-Theater mit Live-Musik, das Anja Gessenhart am chinesischen Mast zeigen wird. „Spiel-Werk“ aus Ansbach haben eine tragisch-komische Performance nach Charlie Chaplin , die Bonnerin Anni Küpper verspricht eine „komplett neue Welt der Jonglage“.

Weitere Attraktionen sind „Nagetusch“, eine Freiluft-Inszenierung rund um einen Café-Wohnwagen, und die um das Thema Nachhaltigkeit kreisende Ein-Personen-Performance „Tod des Empedokles “, die der Schauspieler Peter Trabner rund um einen Baum bieten wird. Schon einmal in Forchheim zu sehen waren „Maleta“ mit ihrem Stück „Tunnel“ beim „Zirk-Art-Festival“ 2018.

Moderator an allen vier Tagen ist der schon seit dem ersten Festival 2012 in Forchheim bekannte Schwarzclown und Jongleur Matthias Romir aus Nürnberg. Veranstalter von „Zirk-Art kompakt“ ist der Verein Junges Theater Forchheim . Der künstlerische Leiter von „Zirk-Art kompakt“ Lorenz Deutsch verspricht „vier spannende Tage mit einer wunderbaren Open-Air-Atmosphäre“ im nicht genutzten Teil des Forchheimer Königsbads.

Der „Neue Zirkus “ ist eine Bewegung, die sich von Frankreich ausgehend mittlerweile in vielen europäischen Ländern einen festen Platz in der Kulturlandschaft gesichert hat. Dieser „Nouveau Cirque“ verwendet klassische Zirkuskunst und Artistik nicht nur zur reinen Unterhaltung, sondern begreift sie als künstlerische Ausdrucksmittel. „Die Shows haben eine ausgeklügelte Dramaturgie, bleiben aber sehr unterhaltsam“, verspricht der Künstlerische Leiter .

Besucher können zwischen insgesamt elf Veranstaltungsfenstern von je zwei Stunden Programm wählen, daher der Name „Zirk-Art kompakt“. Jedes Zeitfenster bietet mehrere Shows verschiedener Künstler. Das genaue Programm und Karten im Vorverkauf (Erwachsene 14 Euro, Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre sechs Euro) gibt es unter www.zirkart.de sowie bei den bekannten Vorverkaufsstellen. Aufgrund der Hygienebestimmungen und um allen eine gute Sicht zu ermöglichen ist die Besucherzahl pro Zeitfenster beschränkt. Maskenpflicht und 3G-Nachweis entfallen. Die Zeitfenster (jeweils mit Einlass und Verlassen des Geländes) beginnen um 10.30, 13.30, 16.30 und 19.30 Uhr. red