Die Schere klapperte, das rote Band wurde durch den Ortsvertreter Heinrich Sponsel gekappt: Die Straßen in Buckenreuth sind jetzt offiziell für den Verkehr freigegeben. Damit endete eine lange Reihe von Baumaßnahmen zur Erneuerung der Infrastruktur .

Die Ebermannstadter Bürgermeisterin Christiane Meyer (NLE), Vertreter des Stadtrates und der Verwaltung, Ehrengäste und zahlreiche Bürger trafen sich zu dem feierlichen Anlass am Ortseingang.

Im August 2016 erfolgte der Spatenstich zum Bau eines Verbindungssammlers mit Pumpwerk und Retentionsbodenfilter. Buckenreuth wurde an die Kläranlage Ebermannstadt angeschlossen, gerade noch rechtzeitig, bevor die alte wasserrechtliche Genehmigung ablief.

Im April 2019 startete dann die Kanalerneuerung. Zugleich verlegten die Stadtwerke Ebermannstadt und das Unternehmen M-net Glasfaserkabel und machten damit den Weg frei für Internet mit Bandbreiten bis zu 300 Mbit/s. Es folgte die Erneuerung der Straßen und der Oberflächenentwässerung. Mit der Sanierung der landwirtschaftlichen Wege rund um das Dorf und dem Herrichten der Lagerflächen fanden die Maßnahmen Mitte 2021 ihren Abschluss.

Insgesamt wurden circa vier Millionen Euro in die infrastrukturelle Rundumerneuerung investiert. Davon werden rund 1,4 Millionen auf die Bürger umgelegt, aus Gebührenrücklagen werden rund 500 000 Euro entnommen.

Die stellvertretende Forchheimer Landrätin Rosi Kraus ( CSU ) betonte, dass jeder Euro, der in den ländlichen Raum investiert werde, sehr gut angelegt sei. Ein Vertreter der Weyrauther-Ingenieurgesellschaft bedankte sich bei den Buckenreuthern für die Zusammenarbeit. Diese wurde auch von H. Geck, GSS-Bau, hervorgehoben, der eine Spende von 300 Euro für den Verein Gemeinschaftshaus übergab. Im Anschluss lud die Dorfgemeinschaft zu einem geselligen Beisammensein vor dem Feuerwehrhaus ein. red