Auf die Rikscha, fertig, los! Nach einer intensiven Schulungswoche, in der die Adalbert-Raps-Stiftung in Unterstützung mit dem Verein „ Radeln ohne Alter Deutschland“ alle 13 neuen oberfränkischen Rikschastandorte sowohl mit dem theoretischen als auch dem praktischen Know-how zur Nutzung ihrer Rikschas vertraut gemacht hat, kann es endlich losgehen.

Die vier jeweils eintägigen Kapitänsschulungen fanden mit je drei bis vier der insgesamt 13 geförderten Organisationen, welche sich im vergangenen Jahr im Rahmen der Förderausschreibung „Rikschas für Oberfranken“ als Rikschastandort bei der Stiftung beworben hatten, an ausgewählten Standorten statt. Das Konzept hinter der Initiative „Rikschas für Oberfranken“: Sozial Engagierte unternehmen gemeinsam mit mobilitätseingeschränkten Menschen Ausflüge in die nähere Umgebung.

Vorrangiges Ziel der Kapitän-Schulungen war es, die organisationsinternen „Kapitäne“, also die Rikscha-Verantwortlichen der jeweiligen Standorte, einzuweisen. Neben einem Fahrtraining und dem sicheren Umgang mit den Passagieren waren beispielsweise auch technische Aspekte und die Erklärung der Rikscha an sich Teil des Programms. Damit sind ab sofort alle Standorte bereit, ihre Rikscha auf die Straße zu bringen. Bürger, die sich vorstellen können, als Pilot einer Rikscha ehrenamtlich tätig zu werden, sind dazu eingeladen, sich bei den entsprechenden Organisationen zu melden.

Teilnehmer der Schulung am Rikschastandort des Diakonischen Werks Bamberg-Forchheim, Seniorenzentrum Wilhelm Löhe in Bamberg: Elisabeth-Verein Pottenstein, Seniorenbeirat Ebermannstadt , Diakoneo-Kompetenzzentrum Forchheim, Seniorenzentrum Wilhelm Löhe. red