Ein BMW-Fahrer ist auf der Autobahn 9 mit hoher Geschwindigkeit verunglückt. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Mehrere Fahrzeuge wurden durch Trümmerteile beschädigt. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von circa 180.000 Euro.
Am späten Donnerstagabend kam es bei Hormersdorf in Fahrtrichtung Süden zu dem größeren Verkehrsunfall mit insgesamt fünf beschädigten Fahrzeugen. Ein 42-jähriger Nürnberger befand sich laut Bericht der Verkehrspolizei Bayreuth mit seinem BMW 840i auf Höhe Hormersdorf . Er war seinen eigenen Angaben nach mit hoher Geschwindigkeit unterwegs, als er bei feuchter Fahrbahn die Traktion verlor und in das Heck eines Sattelzuganhängers auf der rechten Spur fuhr.
Das Auto schleuderte in die Betonleitwand, dann quer über die drei Fahrspuren hinweg in die rechte Außenschutzplanke und am Lkw-Gespann vorbei, bis es zuletzt vor diesem am Standstreifen zum Stehen kam. Der Lastwagen konnte rechtzeitig anhalten. Der sich alleine im BMW befindende Fahrer wurde leicht verletzt und nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. An dem BMW entstand Totalschaden. Alle Airbags lösten aus. Der Motorblock wurde aus dem Fahrzeug gerissen und lag mehrere Meter entfernt auf der Fahrbahn. Am Lkw entstand ebenfalls hoher Sachschaden, da die hintere Achse massiv beschädigt wurde. Auch das Lkw-Gespann musste abgeschleppt werden.
Durch das Unfallgeschehen erwartete die anfahrenden Einsatzkräfte der Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth ein Trümmerfeld auf einer Länge von etwa 200 Metern über alle Fahrspuren verteilt. Ein weiterer Lkw und zwei Autos fuhren über diese Trümmer und wurden beschädigt.
Beide Autos hatten Schäden an den Reifen und mussten daher abgeschleppt werden. Der Lkw fuhr ebenfalls über das Trümmerfeld und riss sich die Ölwanne auf. Eine Weiterfahrt war nicht mehr möglich, weshalb auch dieses Gespann abgeschleppt werden musste. Die Fahrbahn in Richtung Nürnberg war von 23.20 bis circa 4 Uhr komplett gesperrt. Erst nachdem die durch Öl stark verschmutzte Fahrbahn durch eine Spezialfirma gereinigt worden war, konnte die Richtungsfahrbahn wieder freigegeben werden. Der Stau war mehrere Kilometer lang. Eine Ausleitung des Verkehrs fand nach Unterstützung durch das Technische Hilfswerk Pegnitz und die Autobahnmeisterei Trockau an der Anschlussstelle Plech statt. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von circa 180.000 Euro.
Zusätzlich befanden sich zur Unterstützung eine Streife der Polizeiinspektion Pegnitz und die Feuerwehren aus Schnaittach, Ottenhof/Bernheck und Plech mit vor Ort. Insgesamt waren neun Fahrzeuge des Abschleppdienstes und ein Sonderfahrzeug zur Reinigung der Fahrbahn vor Ort. Durch das Nichtbeachten der Bildung einer Rettungsgasse von Dutzenden Lastwagen kamen größere Fahrzeuge des Abschleppdienstes nur erschwert durch. pol