Hoch- und Tiefbau Lohfink will im Gewerbegebiet "Siebenäcker" neben einem Betriebsgebäude und einer Lagerhalle Mitarbeiter- und Betriebs-Wohnungen in Form eines Blockbalkenhauses in der Größenordnung von 11,5 mal acht Meter errichten. Dazu benötigt Lohfink mehrere Befreiungen, die der Gemeinderat jüngst mit drei Gegenstimmen genehmigte. Doch ist die Bauverpflichtung von drei Jahren für das gesamte Projekt einzuhalten, ebenso wie die vom Wasserwirtschaftsamt geforderte Hochwasser-Freiheit.

Ohne Einwände und mit isolierter Befreiung winkten die Räte die Errichtung eines Geräteschuppens in der Wirmsthaler "Sonnenleite" durch, sowie den Neubau eines Carports mit Schuppen in der Kissinger Straße in Euerdorf.

Keine Probleme gab es mit der Nutzungsänderung im Untergeschoss eines Wohnhauses in der Heinrich-Weber-Straße, die benötigte Befreiung eingeschlossen. Gegen eine Stimme passierten die Wandverkleidung und der Sichtschutz an der nördlichen Grenzmauer des neuen Rathauses. Das wirtschaftlichste Angebot dafür dotiert über 5240 Euro.

Treffen mit Landratsamt

Zu einer Stellungnahme über die Schäden am Radweg zwischen Euerdorf und Wirmsthal wird sich der Bürgermeister mit der Baufirma und Vertretern des Landratsamts treffen, hieß es.

In Simone Mahler aus Wirmsthal hat der Markt eine neue Seniorenbeauftragte.

Die Klärschlammentsorgung betreffend taxierte der Bürgermeister die Kosten auf rund 250 000 Euro.

Bergel informierte auch über die monatlichen Mieteinahmen von 4000 Euro, die die Verwaltungsgemeinschaft (VG) an den Markt entrichtet. Zwei historische Bildstöcke will der Gemeinderat besser ins Blickfeld rücken und entsprechend positionieren. Der Rathausobere hat dazu Kontakt mit dem Denkmalschutz aufgenommen.

Drei Vorschläge zu Kleinobjekten, die Unterstützung durch das Regionalbudget erhalten könnten, leitet der Markt an die Allianz Fränkisches Saaletal zur Prüfung weiter.

Aufgegriffen wurde auch die Idee eines Bürgers, Jugendliche durch die Bereitstellung von Trendsportarten sinnvoll zu beschäftigen. Möglichkeiten um Basketball spielen oder Fahrradparcours nutzen zu können, fand Vize-Bürgermeister Michael Röder einen guten Vorstoß. Der Bürgermeister will sich in dieser Sache aber erst einmal mit den Jugendarbeitern absprechen.