Mit Blitz, Donner und einem kräftigen Regenschauer hat die Abnahme der Leistungsprüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz" begonnen. Aber der Wettergott meinte es dann doch gut mit den 18 Frauen und Männern der Kirchehrenbacher Feuerwehr, die sich dem Leistungsnachweis stellten. Bei ihm geht es um das standardmäßige Vorgehen bei einem Brandeinsatz.
In höchstens drei Minuten und zehn Sekunden müssen die Ehrenamtlichen einen kompletten Löschangriff aufbauen: von der Wasserentnahme aus einem Hydranten bis zum "Löschen des Feuers" mit drei Strahlrohren. Als fiktiver Brand dienen drei Eimer, die umgespritzt werden müssen. Aber die Leistungsprüfung befasst sich mit mehr Details: Knoten und Stiche, Gerätekunde und je nach abzulegender Stufe eine Zusatzaufgabe - so mussten mehrere Teilnehmer beispielsweise ihr Erste-Hilfe-Wissen unter Beweis stellen. Auch das Kuppeln der Saugleitung, mit der Löschwasser aus Gewässern entnommen wird, gehört zu den Inhalten. Sechs Stufen umfasst die Leistungsprüfung, an der im Turnus von zwei Jahren teilgenommen werden kann. Zum ersten Mal war Maria Brütting dabei (Bronze). Das Abzeichen in Silber (Stufe 2) absolvierten Jonas Bächer, Philipp Dötzer, Johannes Götz, René Grimm, Moritz Kraus, Anna Maria Pauli und Tobias Roppelt. Die dritte Stufe (Gold) legten Sebastian Bail, Michael Götz, Christian Hübschmann, David Kraus und Matthias Weiß ab. Das Blau-Goldene Abzeichen (Stufe 4) tragen künftig Christian Lochner, Daniel Müller und Heiko Och an der Dienstuniform. Und die höchste Stufe (6/Rot-Gold) legten Matthias Roppelt und Kommandant Sebastian Müller ab. Als Schiedsrichter waren Kreisbrandinspektor Johannes Schmitt sowie die Kreisbrandmeister Dietmar Willert und Christian Wolfrum gekommen. Sie bescheinigten den Brandschützern eine "saubere" Ar-beit bei allen Aufgaben. Die Vorbereitung lag zum Großteil erstmals in den Händen der jungen Führungskräfte Matthias Weiß und René Grimm. red