In der Pfarrkirche von Neufang empfingen 15 Jugendliche aus drei Jahrgangsstufen der Pfarrei St. Laurentius Neufang durch Generalvikar Prälat Georg Kestel das Sakrament der Firmung.

Zusammen mit Pfarrer Domkapitular Thomas Teuchgräber und Pfarrvikar Pater Helmut Haagen OMI zelebrierte Generalvikar Prälat Georg Kestel am Samstag den feierlichen Gottesdienst, der von den Firmlingen unter dem Leitgedanken des Liedes von Adel Tawil "Ist da Jemand" gestaltet wurde. In seiner Predigt vermittelte der Generalvikar, dass mit Jesus Christus tatsächlich "Jemand" da ist für die Menschen.

Da wegen Corona im Gottesdienst nur die Firmlinge, deren Eltern und die Paten anwesend sein konnten, gab man der Bevölkerung daher die Möglichkeit, den Generalvikar und die Firmkandidaten vor der Firmfeier am Kirchenvorplatz gebührend zu empfangen - natürlich unter Beibehaltung der Corona-Abstände. Hier sprachen der Erste Bürgermeister von Steinwiesen, Gerhard Wunder, Pfarrgemeinderatsvorsitzender Michael Angles und Pfarrer Thomas Teuchgräber jeweils ein Begrüßungswort.

Musikalisch umrahmt wurde der Empfang durch den Musikverein Neufang, der auch im Anschluss an den Gottesdienst spielte.

Dass die Firmung erst drei Monate später stattfinden konnte war natürlich dem Lockdown geschuldet, der viele geplante Aktionen und Treffen der Firmlinge unmöglich machte.

Das Firmsakrament wird oft auch das "Sakrament der Mündigkeit" genannt, weil die Jugendlichen bei ihrer Firmung nun eigenständig ihren Glauben bekennen; zuvor taten dies stellvertretend noch ihre Eltern bei der Taufe. Zuständig für die Gesamtkoordination der Firmvorbereitung zeichneten Gemeindereferent Martin Förtsch und Petra Hofmann, die als ehrenamtliche Ansprechpartnerin in Neufang die Sakramentenkatachese unterstützt.

Das Sakrament der Firmung empfingen: Amelie Angles, Franziska Deuerling, Lea Deuerling, Veit Deuerling, Noah Fischer, Lukas Frankenberger, Antonia Grau, Monika Kotschenreuther, Tim Kotschenreuther, Maria Kukowski, Luis Müller, Bastian Rost, Johannes Schneider, Lea Winterstein und Klara Zwosta. hs