Die Freiwillige Feuerwehr Eichenbühl zählt 44 Mitglieder und könnte eigentlich mehr Nachwuchs gebrauchen. Das allerdings gestaltet sich bei nicht einmal 100 Einwohnern etwas schwierig, wie Erster Kommandant Werner Murrmann erklärte.
Vorsitzender Alexander Schubert gab bei der Hauptversammlung bekannt, dass alle traditionellen Veranstaltungen auch in diesem Jahr anstehen: vom Osterfrühstück bis zum Wintersonnwendeuer. Von 14 aktiven Wehrleuten berichtete Murrmann, die glücklicherweise im vergangenem Jahr zu keinem Einsatz ausrücken mussten. Der Nachwuchsmangel könne noch ausgeglichen werden, denn bisher zeige sich die Wehr schlagkräftig und einsatzfähig.
Die fleißigsten Übungsteilnehmer sind Jürgen Murrmann, Bernd Wohlrath, Robert Wagner und Heinz Roth. Für dieses Jahr steht eine Besichtigung durch die KBI am 5. Juli an. Der Kommandant Murrmann freute sich, mit Manuel Schubert einen überdurchschnittlich engagierten Feuerwehrmann zum Löschmeister befördern zu können. Schubert trat als 15-Jähriger der Feuerwehr bei. Vom Truppführer zum Maschinisten, Atemschutzgeräteträger bis hin zum Gruppenführer absolvierte er sämtliche Lehrgänge und wurde 2007 zum Hauptfeuerwehrmann ernannt, 2014 wurde er zum Zweiten Kommandanten gewählt.
Alexander Schubert zollte außerdem Dank und Anerkennung an Hartmut Schedel für dessen 40-jährige Treue. Schedel war 20 Jahre im Vorstand als Schriftführer tätig und gestaltete bei zwei Jubiläen die Festschriften. Dritter Bürgermeister Klaus Hannweber (Weißenbrunn) lobte das Engagement der Schubert-Brüder. Kreisbrandinspektor Matthias Schuhbäck zeigte sich von den Aktivitäten der Wehr beeindruckt und freut sich auf die Besichtigung im Juli, bei der es wohl kaum etwas zu kritisieren geben dürfte, wie er vorrausschauend sagte. Die genannten 65 Prozent an Übungsteilnahme nannte KBI Schuhbäck einen sehr guten Wert, der zeige, dass die Feuerwehr motivierte Feuerwehrleute habe. eh