An der Spitze des SPD-Ortsvereins Neuenmarkt-Hegnabrunn steht wieder Alfred Faßold. Der Dritte Bürgermeister erklärte sich nochmals bereit, den Vorsitz für die nächsten zwei Jahre zu übernehmen, nachdem der bisherige Amtsinhaber Ralf Beutner sein Amt aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen nach sieben Jahren aufgegeben hatte. Mit Carsten Warzecha, Mathias Faßold und Dietmar Hoch stehen Alfred Faßold gleich drei Stellvertreter zur Seite.

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung standen mehrere Ehrungen. Hermann Ruppel, der der SPD seit 50 Jahren die Treue hält, wurde außerdem zum Ehrenmitglied ernannt.

Die Rechenschaftsberichte von Ralf Beutner fielen für die beiden Berichtsjahre 2019 und 2020 corona-bedingt sehr unterschiedlich aus. 2019 konnten noch die üblichen Veranstaltungen wie das Dreikönigstreffens SPD-Kreisverbands im Gemeindesaal, der politische Aschermittwoch, der Seniorennachmittag und das Sommerfest im Gemeindegarten und erstmals eine Bürgerweihnacht gehalten werden. Für 2020 sah es nach dem Lockdown im März ganz anders aus. Beutner erwähnte noch die Aktion zum Schulanfang, bei der die Erstklässler Brotzeitboxen erhielten, die der Edeka-Markt und die Firma Muecom gesponsert hatten. "Der Lockdown hat dann schlagartig vieles verändert", schloss Beutner.

Es folgten die Berichte von Dietmar Hoch zu den finanziellen Verhältnissen, von Gudrun Knörrer für die AsF und von Erika Popp als Mitgliederbeauftragte.

In seinem Grußwort ging Bezirksrat Holger Grieshammer näher auf die Arbeit im Bezirk Oberfranken ein. Finanziell werde auch das DDM vom Bezirk unterstützt.

Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender Alfred Faßold; Stellvertreter Carsten Warzecha, Mathias Faßold und Dietmar Hoch; Schriftführer Mathias Faßold und Ralf Beutner; Kassier Dietmar Hoch; Mitgliederbeauftragte Karlheinz Warzecha und Otfried Reißaus. Ständiges Mitglied in der Kreisvorstandschaft: Dietmar Hoch.

Alfred Faßold bedankte sich bei Ralf Beutner: "Er hat es sieben Jahre gut gemacht." Und zu seiner Wahl sagte er: "Ich habe mich noch einmal hinreißen lassen. Die Hoffnung ist, dass wir innerhalb dieser zwei Jahre einen Nachfolger oder mehrere Leute finden, die um den Posten konkurrieren." Die Arbeit im Gemeinderat bezeichnete Faßold als recht harmonisch: "Es ist sehr positiv, was momentan abläuft, aber dennoch gibt es viele Probleme." Rei.