Mit Cornelia Wehner hat der SPD-Ortsverein erstmals in seiner 120-jährigen Geschichte eine Frau als Vorsitzende. Bei der Hauptversammlung im Awo-Treff wurde sie einstimmig zum Nachfolger von Volker Schmiechen gewählt.

Der scheidende Vorsitzende gab einen Abriss über die Gemeindepolitik der vergangenen zwei Jahre. "In dieser Zeit haben die Sozialdemokraten im Ort an Gewicht gewonnen. Die Partei stellt aktuell sechs Ratsmitglieder", freute sich Schmiechen. Ausführlich ging er auf die Themen Wasserversorgung und Abwasser sowie die neue Ortsumgehung ein. Schmiechen war seit 2009 Ortsvereinsvorsitzender und stellte sich nicht mehr zur Wahl.

Kassier Klaus Pfändner berichtete von geordneten Finanzen. Die Revisoren Hermann Pöhlmann und Gerhard Liebermann bestätigten ihm eine einwandfreie Arbeit.

AsF-Vorsitzende Christa Müller sprach die Hoffnung auf bessere Zeiten im Jahr 2022 aus.

Die Neuwahlen gingen zügig über die Bühne. Sie brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzende Cornelia Wehner (neu), gleichberechtige Stellvertreter Stefan Schieber und Christa Müller, Kassier Jörg Ehrhardt (für Klaus Pfändner), Revisoren Gerhard Liebermann und Hermann Pöhlmann, Schriftführer Michael Arlt, Beisitzer Volker Schmiechen, Klaus Pfändner und Markus Stumpf. Als Delegierte zur Unterbezirkskonferenz wurden Cornelia Wehner, Volker Schmiechen und Michael Arlt gewählt.

Für jahrzehntelange Treue wurden folgende Mitglieder ausgezeichnet: Volker Schmiechen (20 Jahre), Sigrid Wagner (35 Jahre), Erika Früchtel, Wolfgang Arlt, Irmgard Arlt und Christa Müller (alle 45 Jahre), Carmen Krasser, Volker Rauh und Christa Pöhlein (alle 50 Jahre). 20 Jahre war Klaus Pfändner als Kassier tätig.

Altbürgermeister Heinz Burges würdigte Christa Müller als "Urgestein" der Sozialdemokraten und schlug abschließend vor, sie aufgrund ihrer jahrzehntelangen Verdienste mit der höchsten Auszeichnung der SPD, der "Willy-Brandt-Medaille", auszuzeichnen. wo