Erstes Kennenlernen am "Säureteich"

1 Min
Interkulturelle Begegnungen und Teambildung am Bildungszentrum Vierzehnheiligen Foto: privat
Interkulturelle Begegnungen und Teambildung am Bildungszentrum Vierzehnheiligen Foto: privat

Die Auszubildenden der Berufsfachschulen für Kinderpflege und Ernährung und Versorgung sowie die Kursteilnehmer der Berufsintegrationsklasse für minderjähri...

Die Auszubildenden der Berufsfachschulen für Kinderpflege und Ernährung und Versorgung sowie die Kursteilnehmer der Berufsintegrationsklasse für minderjährige berufsschulpflichtige Flüchtlinge am Bildungszentrum Vierzehnheiligen der Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste mbH (GGSD) legten kürzlich den Grundstein für eine gut funktionierende Schulgemeinschaft.


Mit 67 Schüler gestartet

Mit der Ausbildung am Bildungszentrum Vierzehnheiligen der GGSD hat im September für 67 neue Schüler ein wichtiger Lebensabschnitt begonnen, dies gilt insbesondere auch für die minderjährigen berufsschulpflichtigen Flüchtlinge, die hier einen Schulabschluss erwerben können und auf die berufliche Ausbildung vorbereitet werden. Vieles ist im ersten Moment neu: Lernort, Lehrkräfte sowie vor allem die Mitschülerinnen und Mitschüler. 1#googleAds#100x100 Der Sozialpädagogische Tag bot deshalb eine passende Gelegenheit, sich besser kennenzulernen, erste Freundschaften zu knüpfen und den Grundstein für eine gut funktionierende Schulgemeinschaft zu legen.
Nach einer anfänglich spielerischen Gruppenfindungsphase durften die Schülerinnen und Schüler ihre Kooperationsfähigkeit ausgiebig testen. An sieben verschiedenen Stationen mit spannenden Namen wie "Säureteich", "Blindes Dreieck", "Magic Basket", "Kettenjagd" oder "Adlerauge" warteten unterschiedliche Aufgaben auf die Teilnehmenden, die nur als Team gemeinsam bewältigt werden konnten.
Spaß war an diesem Tag natürlich ein wichtiger Faktor, der dazu beitrug, dass die Auszubildenden alle Aufgaben mit Bravour lösten und sich ganz nebenbei auch untereinander besser kennenlernen konnten. Den krönenden Abschluss bildete der sogenannte "Eierfall", ein Spiel, das die Schülerinnen und Schüler bereits während des gesamten Tages begleitetet hatte.


Teamwork funktioniert

Die Aufgabe bestand darin, ein rohes Ei mit verschiedenen Naturmaterialien aus der Umgebung so zu verpacken, dass es einen Sturz aus mindestens zwei Metern Höhe unbeschadet überstehen kann. Ob alle Eier den Sturz überstanden haben, bleibt ein wohlgehütetes Geheimnis. Am Ende waren sich alle Beteiligten einig, dass die erfolgreiche Lösung der Aufgaben vor allem auf die gute Teamarbeit der einzelnen Gruppen zurückzuführen ist und Teamwork kulturübergreifend ganz unabhängig von Sprache und Herkunft funktioniert. red