Vor einer deutlich erhöhten Waldbrandgefahr warnt das Polizeipräsidium Unterfranken die Bevölkerung in diesen Tagen. Die Feuerwehren hätten in den vergangenen Tagen zu zahlreichen Bränden auf Feldern und in Wäldern ausrücken müssen. Bislang sei nur Sachschaden zu entstanden, niemand wurde verletzt. Die Polizei bittet daher um besondere Vorsicht und sensibles Verhalten.

Seit Montag vergangener Woche sei die Einsatzzentrale der Polizei Unterfranken über knapp 100 Brände informiert worden. Bei rund einem Viertel mussten Einsatzkräfte zusammen mit den örtlichen Feuerwehren zu Feld- und Waldbränden ausrücken. Nach bisherigen Erkenntnissen seien die Feuer durch Selbstentzündung, Mäharbeiten, Delikte, aber auch aus Unachtsamkeit entfacht worden. Der Sachschaden liege in sechsstelliger Höhe, so die Polizei. Mehrere tausend Hektar Ackerfläche und Wald seien den Flammen zum Opfer gefallen.

Auch in den kommenden Tagen soll sich der Sommer von seiner schönsten Seite zeigen, die erhöhte Waldbrandgefahr bleibt also bestehen. In einer Pressemeldung bittet das Polizeipräsidium Unterfranken die Bevölkerung, kein Feuer im oder in der Nähe eines Waldes zu machen, keine Zigaretten aus dem fahrenden Auto zu werfen und keine Fahrzeuge auf leicht entzündbarem Untergrund zu parken. pol