Zur Diskussion um die geplante Firmenansiedlung auf der Grünfläche neben der Eberner Frauengrundhalle:

Mit Erstaunen musste ich feststellen, dass die Mehrheit des Eberner Stadtrates einem Verkauf des Grundstückes rund um die Frauengrundhalle zugestimmt hat. Da wird von einem "Startup" mit 15 bis 20 Arbeitsplätzen (vermutlich im Niedriglohnsektor) geworben und schon ist man bereit, ein Grundstück, das für die Entwicklung der Stadt in Zukunft noch von großer Bedeutung sein kann, zu veräußern. In einer für die Stadtentwicklung so immens wichtigen Frage darf man sich nicht unter Druck setzten lassen, selbst wenn das Unternehmen angeblich noch mit anderen Standorten liebäugelt (an dieser Stelle darf die Diskussionen um den "Lidl"-Standort vor einigen Jahren erinnert werden).
Es beschleicht einen hierbei ein ungutes Gefühl, will sich da jemand in erster Linie ein Grundstück mit enormem Entwicklungspotenzial sichern?
Um nicht falsch verstanden zu werden, ich bin ganz und gar nicht gegen die Ansiedlung dieser Firma, denn Arbeitsplätze sind für eine Kommune wie Ebern immer wichtig. Für mich ist jedoch unverständlich, auf welche Art und Weise der Verkauf beschlossen und warum die Öffentlichkeit davon so spät in Kenntnis gesetzt wurde.
Transparente und zukunftsweisende Kommunalpolitik schaut anders aus!
Georg Barth
Ebern