Viele Kräuter wachsen wild vor der Haustür und warten nur darauf, gepflückt zu werden. Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Reuth veranstaltete mit der Wildkräuterführerin Irmgard Ginzel eine Kräuterwanderung.

Ginzel erklärte den Teilnehmern, worauf man beim Kräutersammeln achten sollte. Sie erzählte, dass Wildpflanzen nicht nur zum Essen, sondern auch gegen viele Wehwehchen bestens geeignet seien, und gab wertvolle Tipps für die Zubereitung.

Nach der Wanderung ging es in die Pfarrküche. Dort machte sich die Gruppe unter Anleitung an die Verarbeitung der Kräuterschätze. Zuerst machten die Teilnehmer Kräuteressig, und in den Kräuterquark kamen unter anderem Wiesenschafgarbe, Giersch, Löwenzahn, Spitzwegerich, Wiesenbärenklau, Bärlauch und Wiesenlauch; dieser war den Teilnehmern wenig bekannt. Er ist ein Würzkraut, das wie Schnittlauch verwendet wird und auf vielen Magerwiesen wächst.

Zu guter Letzt legte Irmgard Ginzel den Teilnehmern eindringlich ans Herz, nur Wildkräuter zu sammeln, die man wirklich gut kennt. red