Landrat Klaus Peter Söllner (FW) hat gestern die Bezirksschornsteinfeger für die Kehrbezirke im Landkreis Kulmbach für die nächsten sieben Jahre wiederbestellt. Es waren dies Hilmar Stadter für Kasendorf, Martin Stübinger für Kulmbach, Stefan Groh für Mainleus, Thomas Zeidler für Marktleugast und Harald Will für Neuenmarkt. Alle Männer waren bereits in den vergangenen sieben Jahren im Amt.

Bis zum 31. Dezember 2012 galt in Deutschland das sogenannte Kehrmonopol, nach dem Hauseigentümer das Kehren, Überprüfen und Begutachten nur durch den jeweils zuständigen Bezirkskaminkehrmeister durchführen lassen durften. Ab 2013 ist als hoheitliche Tätigkeit die Feuerstättenbeschau übriggeblieben. Der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger wird dabei als öffentlich beliehener Handwerker, also als Unternehmen im Auftrag des Staates tätig.

Neu ist ab kommendem Jahr, dass Schornsteinfeger auch auf das Einsparen von Energie und die Nutzung erneuerbarer Energien achten sollen. Dazu zählen auch die Isolierung von Rohrleitungen und fachmännische Dämmung des Hauses. Rei.