Der Bau- und Umweltausschuss des Marktes Pressig eröffnet mit seinem Ja zu einem Bauantrag im ehemaligen Grauwacketagebau in Förtschendorf vielfache Perspektiven. Der ehemalige Steinbruch nördlich von Förtschendorf ist auch heute noch ein beeindruckender Ort. Hier will der derzeitige Besitzer einen Hundetrainingsplatz errichten, hauptsächlich zur Ausbildung von Rettungshunden verschiedener Hilfsorganisationen. Die Räte zeigten sich überzeugt von dem Konzept und gaben ihr einstimmiges Votum zum Bauantrag. Sowohl Zweiter Bürgermeister Wolfgang Förtsch (SPD) als auch Reinhold Heinlein (CSU) sprachen von einer guten Nachricht für den Markt Pressig, wenn das seit Jahren brach liegende Steinbruchgelände wieder mit Leben erfüllt werde und Vereine ein Gelände zur Ausbildung erhielten. Auch Bürgermeister Hans Pietz (FW) gab seiner Freude Ausdruck, dass dieses wertvolle Geotop eine Aufwertung und sinnvolle Nutzung erfahre.

Die Ingenieurleistungen für ein Konzept zur Wassergewinnung aus dem Brunnen Welitsch wurden an das hydrogeologische Institut Dr. Reiländer, Neunkirchen am Brand, für 10 888 Euro vergeben. khh