Der Ölschnitztaler Wanderverein meldet sich mit einer weiteren guten Tat zurück. Auch während der Corona-Krise ist die Vorstandschaft des rührigen Vereins nicht untätig geblieben. Sie hat es sich schon im Jahr 2007 zur Aufgabe gemacht, die Wanderwege "Unterer Pabstrangenweg" und "Oberer Pabstrangenweg" zu betreuen.

Damals hat man 25 Informationstafeln über die Vielfalt an Bäumen, Pflanzen, Beeren und Kräutern im Wald errichtet, der Wanderweg wurde zum wertvollen Naturlehrpfad erhoben und eine weitere Tafel des Wandervereins zeigt den Wegeverlauf des Naturlehrpfades. Nun möchte man an dem viel benutzten, 2,5 Kilometer langen Rundwanderweg, zwischen Ölschnitzsee und Rennsteig gelegen, Pilzesammler durch eine weitere Informationstafel über die Artenvielfalt von Speisepilzen aufklären und wertvolle Informationen zu Erkennungsmerkmalen geben. Andererseits warnt man vor ungenießbaren, giftigen Waldpilzen. Die Hinweistafel haben die drei Vorstandsmitglieder Hans Heinlein (Erster Vorsitzender), Ingbert Weigelt (Zweiter Vorsitzender) und Theobald Heinlein (Hauptkassier) in mehreren Stunden ehrenamtlichen Engagements angefertigt.

Unterstützt wurden sie durch Adelbert Förtsch aus Hirschfeld, der die Digitalisierung übernahm, und durch Dominik Trebes aus Kehlbach, der für Grafik und Design der Bilddarstellungen verantwortlich zeichnete. Dankbar sind die Wanderfreunde auch dem Betriebsleiter Peter Hagemann vom Forstbetrieb Rothenkirchen der Bayerischen Staatsforsten, der seine Einwilligung zur Aufstellung der Informationstafel gab.

Der Wanderverein ersetzt auch immer wieder zu Schaden gekommene Informationstafeln. Solche Eigeninitiativen durch Bürgerengagement sind nur zu verwirklichen, wenn alle Partner mitziehen, wie hier die Wanderfreunde, die Gemeinde und nicht zuletzt der Forstbetrieb Rothenkirchen, sagt Hans Heinlein.

Und so will der Wanderverein auch weiter zur Attraktivität der Wanderwege beitragen. eh