Eine Katze hat angeblich sieben Leben, ein Ferkel aus dem Haßlachtal sicherlich auch mehrere. Es endete nicht als Spanferkel, bei einem Sturz aus einem fahrenden Anhänger zog es sich keine Blessuren zu. Auf der Straße wurde es nicht von einem Fahrzeug überrollt und in der Plastiktüte, in die es geraten war, ist es auch nicht erstickt. Ein Glücksschwein also!
Bereits am 23. Juli sorgte dieses Schweinchen für Aufsehen. Es war in einem Straßengraben aufgefunden worden und in einer Plastiktüte eingewickelt. Mittlerweile konnte von der Polizei Kronach ermittelt werden, dass das Ferkel zum Transport in einen Anhänger verladen worden war. Hierzu wurde als Unterlage eine Kunststofftüte verwendet, die mehrere Löcher aufwies. Anscheinend verfing sich das Ferkel in dieser Tüte und fiel durch den nicht komplett verschlossenen Anhängeraufbau bereits nach einer sehr kurzen Fahrtstrecke auf die Straße.
Bei einer Überprüfung des Ferkels und dessen derzeitigem Aufenthaltsort konnte das Tier von der Polizei dieser Tage wohlbehalten vorgefunden werden. Es wird nun in einer Umgebung groß gezogen, nach der sich andere Schweine sehnen würden. Es ging ihm augenscheinlich "saugut". Wer bisher Spanferkel als Lieblingsgericht auf dem Speisezettel hatte, dem bleibt beim Anblick des Ferkels sicher jeder Bissen im Halse stecken.
Der Transporteur des Ferkels muss sich nun aufgrund des unsachgemäßen Transports des Ferkels verantworten.