Die offizielle Schlüsselübergabe des neuen Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeugs HLF 20 bildete zusammen mit der Weihe durch das aktive Mitglied der Feuerwehr, Pfarrer Michael Schaefer, und Diakon Herbert Mayer einen Höhepunkt für die Feuerwehr.

Kraftpaket auf vier Rädern

Das neue Fahrzeug sei, wie Bürgermeister Robert Bosch (CSU) feststellte, ein "Alleskönner". Der mit einem 299-PS-Motor ausgestattete Lkw enthält neben der Normbeladung einige Zusatzeinrichtungen. Unter anderen sind eine Rettungssäge, Schleifkorbtrage, Wassersauger und Mini-Chiemsee-Pumpe vorhanden. "Das neue Fahrzeug bietet uns jetzt mit 2000 Liter Wasser und 200 Litern Schaum eine deutliche Verbesserung zu unserem Altfahrzeug. Ebenso können wir uns jetzt bereits mit vier Atemschutzgeräteträgern während der Anfahrt ausrüsten, was uns zeitlich deutlich hilft", erläuterte Kommandant Christoph Zimmermann. Ausdrücklich gut ausgestattet sei das 16 Tonnen schwere Fahrzeug auch für immer mehr werdendene Wald- und Flächenbränden, aber auch für den Einsatz bei Hochwasserereignissen.

Zur Task-Force geworden

Bürgermeister Robert Bosch stellte weiterhin fest, dass die Feuerwehren im Sicherheitskonzept der Marktgemeinde eine zentrale Rolle spielen würden und mit Abstand die ältesten Bürgerinitiativen seien. "In den letzten Jahrzehnten hat sich ihr Anforderungsprofil generell verändert. Aus der Mannschaft, die einst nur Brände löschte, ist eine universelle Task-Force-Einheit geworden, die fachkundig unterschiedliche Gefahrensituationen bewältigt und für schnelle Hilfen sorgt. Sie sind pausenlos einsatzbereit."

In ihren Grußworten würdigten auch Landrat Klaus Peter Söllner, Landtagsabgeordneter Martin Schöffel, Bezirkstagspräsident Henry Schramm und Kreisbrandmeister Michael Ködel den ehrenamtlichen Dienst der Feuerwehren. rei