Wer sich in diesen Tagen auf den rund vier Kilometer langen Weg von Nurn nach Hubertushöhe begibt, der kann aufgrund der Höhenlage durchaus winterliche Eindrücke, die bislang doch sehr rar gewesen sind, gewinnen.

Einen Kilometer nach dem Ort liegt an der Kreisstraße der Sportplatz des SV Nurn. Hier haben inzwischen Kinder zwei Schneemänner geschaffen. Die beiden weißen Gestalten erwecken den Anschein, als würden sie als Zuschauer auf die Austragung einer Fußballbegegnung warten.

Wieder rund einen Kilometer weiter befindet sich eine Bank, die zwar zum Ausruhen gedacht ist, doch aufgrund der mit Schnee bedeckten Sitzfläche wohl derzeit nicht in Anspruch genommen wird. Unweit daneben ist eine Informationstafel aufgestellt, auf der Näheres über die heimische Vogelwelt nachgelesen werden kann.

In dieser Umgebung lädt eine Futterkrippe die sich im Gehölz aufhaltenden Tiere ein. Und im Wald sind immer wieder Bäumchen zu sichten, die im nächsten Jahr für den Heiligabend und die Tage danach in häuslicher Umgebung als Christbaum geeignet wären.

Auf dem Weg nach Hubertushöhe muss der Wanderer nicht unbedingt die Kreisstraße benutzen. Links davon verläuft nämlich eine zwar schneebedeckte, aber begehbare Strecke.

Allerdings ist trotz des Freudengefühls über den winterlichen Frankenwald es bedauerlich, dass am Ende des Ziels derzeit wegen der Corona-Beschränkungen eine verdiente Einkehr in der Waldgaststätte nicht möglich ist. hf