Am 14. Spieltag der Fußball-Bezirksliga Oberfranken West erwartet der Tabellenführer TSV Mönch- röden im Spitzenspiel den Rangdritten TSV Schammelsdorf. Für die "Mönche" ist es nicht nur ein Spitzenspiel, sondern auch das "Kerwa"-Highlight.

Aber nicht nur im Wildpark wird Kirchweih gefeiert, auch beim TSV Meeder sollte der Zuschauerzuspruch aufgrund der "Festtage" gegen den SV Merkendorf größer sein als sonst.

Bezirksliga Oberfranken West

TSV Mönchröden (1.) -

TSV Schammelsdorf (3.)

Die "Mönche" erkämpften sich letzte Woche im Derby beim TSV Meeder drei wichtige Punkte. Jetzt wird es noch schwerer, denn die Mannschaft von Gästetrainer Dominik Kauder will mit einem Sieg den Abstand zur Spitze verkürzen und sich alle Aufstiegschancen bewahren. Das letzte Duell der beiden Mannschaften liegt knapp zwei Jahre zurück. Damals konnte der TSV Mönchröden im heimischen Wildpark die Partie mit 2:1 für sich entscheiden. Der Siegtorschütze damals - Kapitän Niklas Ehrlich.

Auch diesmal tippt der Mönche-Kapitän auf einen engen Schlagabtausch, bei dem Kleinigkeiten den Unterschied ausmachen werden. Außerdem erwartet Ehrlich mit Schammelsdorf einen eingespielten Gegner, der mitspielen will: "Sie leben einerseits von ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit, da der Kern der Mannschaft schon lange zusammenspielt. Andererseits sind sie mit guten Einzelspielern besetzt, die nach vorne Fußball spielen wollen." Die Zuschauer dürften sich jedenfalls auf ein spannendes Spiel auf Augenhöhe freuen, das durchaus torreich werden könnte. Grund: Beide Teams haben mit Louis Göhring (16 Treffer) und Pascal Herbst (14 Treffer) die beiden Toptorjäger der Liga in ihren Reihen. Doch die Stürmer in Schach halten allein wird nicht reichen, denn beide Teams haben sehr starke Defensivreihen. Die "Mönche" haben mit nur sechs Gegentoren sogar die beste Abwehr.

Gäste-Coach Dominik Kauder optimistisch: "Wir treten dort an, um die Serie der Jungs von Thomas Hüttl und Marcel Pavel von sieben Siegen zu beenden. Wir haben zwar den größeren Druck, weil wir unbedingt punkten müssen. Mit solchen Situationen können wir aber gut umgehen. Wir sind einfach heiß." Allerdings muss er auf Simon Bube (Kreuzbandriss) und Michael Pitzer (gesperrt) verzichten. lg

TSV Mönchröden (Aufgebot): Bauer, Köhn, Bonengel, Salaske, Schubert, Stammberger, Beichel, Scheler, Biemann, Emig, Engelhardt, Holzheid, Knauer, Puff, Pleiner, Punzelt, Schad, Ehrlich, Göhring, Späth. / Es fehlen: Ciray, Müller, Bayersdorfer (alle verletzt). / Trainer: Thomas Hüttl.

TSV Meeder (9.) -

SV Merkendorf (4.)

Nach zuletzt vier Niederlagen in Serie will der TSV Meeder zurück in die Erfolgspur. An Motivation und Anfeuerung wird es nicht mangeln, denn der Verein feiert an diesem Wochenende seine "Kerwa". Das Spiel gegen den SV Merkendorf (Samstag, 16 Uhr) wird jedoch der nächste absolute Härtetest für die Truppe von Spielertrainer Simon Schiller. Die Mannschaft aus dem Bamberger Raum ist der dritte Gegner aus den Top 4 in den letzten drei Spielen (zuvor gegen Primus Mönchröden und Zweiten Burgebrach).

"Die Zweikampfhärte gegen die Mönche hat mir gefallen. In der ersten Halbzeit hatten wir sogar ein leichtes Chancenplus", zeigt sich der Übungsleiter zumindest mit dem Auftreten zufrieden. Mit der gleichen Herangehensweise sei gegen Merkendorf auch punktemäßig endlich wieder etwas zu holen. Allerdings wartet die Elf seit vier Spielen nicht nur auf einen Punkt, sondern auch auf ein eigenes Tor. Personell kann er mit Ausnahme von Joshua Pflaum (Sprunggelenk) aus dem Vollen schöpfen. ct TSV Meeder (Aufgebot): Komm/Eckhardt - Domann, P. Höhn, Gemeinder, S. Höhn, Bohl, T. Scheler, Gleißner, Pietsch, Kraußer, Riemenschneider, Mujanovic, Steiner, C. Dreßel, Wächter, L. Dreßel. / Es fehlt: Pflaum (verletzt). / Trainer: Simon Schiller.

SV Ketschendorf (12.) -

SpVgg Stegaurach (10.)

Die Fußballer vom Buchberg stecken mitten in einer kleinen Krise. Nach einer guten Anfangsphase hat das Team von Spielertrainer Patrick Schuberth stark nachgelassen hat. Aus den letzten sechs Runden holte der SVK gerade mal zwei Zähler. Diese Statistik soll nun unbedingt verbessert werden. Zu Gast ist Ex-Bayernligist SpVgg Stegaurach, der nach dem wichtigen 4:1-Sieg gegen die DJK Lichtenfels mit jeder Menge Selbstvertrauen antreten wird. Ausgerechnet jetzt fällt mit dem Spielertrainer krankheitsbedingt der wichtigste Mann aus. ct

SV Ketschendorf: Rutz / ETW Shabestari - Beetz, Dietz, Ford, Frauenhofer, Hanff, Hübner, Kerschagl, Knoch, Luther, Mayer, Mönch, M. Schwesinger, S. Schwesinger, Wandrai, Wuttke. / Es fehlt: Schuberth (krank). / Spielertrainer: Patrick Schuberth.