"Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen" war einer der Leitsätze von Don Bosco, dessen Gedenktag die Schüler und Lehrer der Höchstadter Don-Bosco-Schule feierten. Dekan Kilian Kemmer besuchte das Sonderpädagogische Förderzentrum, um das Engagement der Lehrer wie auch die Schüler zu würdigen. Kemmer kam nicht ohne "milde Gabe".
"Don Bosco war ein Mensch, der auch heute Vorbild sein kann. Ein guter Grund, einmal im Jahr an ihn und sein Wirken zu erinnern", sagte der Dekan. Er besuchte wieder verschiedene Klassen und Arbeitsgemeinschaften, um sich einen Eindruck von der ganzheitlichen Arbeit der Schule zu machen. Jede Klasse beschäftigte sich, ihrem Alter angepasst, mit dem Schulpatron, dessen Leben und Wirken.
Die Kinder der ersten Klasse von Marilena Lorrmann erzählten dem Dekan, was sie alles von Don Bosco wissen: Er habe den Kindern lesen und schreiben beigebracht, er war gegen Kinderarbeit und konnte zaubern. Don Bosco habe "seinen" Kindern sogar die kaputten Hosen genäht, suchte für die Älteren eine Arbeit in Turin, habe die Kinder genauso gefüttert wie die Vögel. Er sei immer fröhlich gewesen und habe Gutes getan.
Seit 1975 steht die Don-Bosco-Schule am heutigen Ort in der Riemenschneiderstraße und der damalige Schulleiter Eduard Schwägerl war 1979 bei der Namensnennung maßgeblich beteiligt.
"Ihr lebt hier in der Schule wie in einer großen Familie, und man sieht, dass ihr euch wohlfühlt", sagte der Dekan beeindruckt. "Man spürt, dass jeder an jeden denkt", ergänzt er.
"Wenn man selber Gutes tut, dann machen es die anderen vielleicht nach", überlegte ein Schüler. "Wichtig ist es immer, sich für das Gute zu entscheiden, wie Don Bosco es getan hat", betonte Schulleiter Ludwig Klaus.
Zur großen Freude aller hatte der Dekan einen Scheck über 2500 Euro dabei, den er den drei Schülersprecherinnen Maria Pahlke, Alina Felker und Lea Gumbrecht im Beisein aller Schüler im Pausenhof überreichte. Das Geld ist für die Umgestaltung des Pausenhofs bestimmt. Die Schüler sind bei diesem Projekt einbezogen und haben schon im Vorfeld Ideen entwickelt. "Es soll einfach ein ganzheitlicher Pausenhof entstehen, denn die Pause dient der Förderung der Gesundheit", erklärte Schulleiter Klaus.
"Wir haben im Haushalt Mittel für soziale Projekte eingestellt, mit denen wir auch die Don-Bosco-Schule unterstützen wollen, denn sie zählt ja zu unserer Pfarrei. Das Zusammenwirken von Schule und Kirche ist hier für mich spürbar", bestätigte der Dekan.
Schulleiter Ludwig Klaus betonte, dass die Werte, die Don Bosco in der pädagogischen Jugendarbeit vermitteln wollte, nach wie vor aktuell seien und sich auch im Leitbild und den Zielen der Don-Bosco-Schule in Höchstadt wiederfänden.


Ein Leben für Kinder

Am 31. Januar jährte sich der Gedenktag des Namenspatrons Don Bosco. Für die Schule war das ein Anlass, über sein Leben nachzudenken und diesen Tag zu feiern. In allen Klassen wurde das Wirken Don Boscos von damals und auch das heutige Engagement der Ordensgemeinschaft der Salesianer des heiligen Don Bosco thematisiert.
In der Pause gab es f ein kostenloses gesundes Pausenbuffett. Dekan Kemmer feierte mit. Er überreichte den Schülern einen Scheck über 2000 Euro für ihr kommendes Zirkusprojekt.