Geflügelzuchtverein Ibind und Umgebung gestaltete Doppelschau in Hofheim.
1700 Tiere wurden am Wochenende bei der 71. bayerischen Zuchtbuchschau und der gleichzeitig stattfindenden 47. bayerischen Landesjugendschau in Hofheim ausgestellt. In der Vereinshalle des Geflügelzuchtvereins Ibind und Umgebung wurden Hühner, Zwerghühner, Tauben, Enten, Gänse und Truthähne präsentiert.
"Die Schau dokumentiert das fachliche Wissen unserer Züchter", sagte der Landesvorsitzender Georg J. Hermann vom Verband Bayerischer Rassegeflügelzüchter bei seiner Ansprache. Außerdem könne man bei diesen Ausstellungen feststellen, wie weit man den Zuchtzielen nahegekommen sei. "Das Zuchtbuch ist wichtiger denn je", sagte Hermann.
Sein besonderer Dank galt Rupert Bockelt und seinem Team für die spontane Bereitschaft, die Schauen in Hofheim zu organisieren, nachdem dies in dem zuerst geplanten Veranstaltungsort Burghausen in Oberbayern nicht möglich war. "Die Landesschauen sind das absolute Highlight in unserer Vereinsgeschichte", sagte der Vorsitzende des Geflügelzuchtvereins Ibind und Umgebung, Rupert Bockelt, der aus den Händen des Präsidenten des Bundes Deutscher Rassegeflügelzüchter, Christoph Günzel, ein Ehrenband überreicht bekam. Stolz war Bockelt auch, dass er den Hofheimer Bürgermeister Wolfgang Borst als Schirmherrn gewinnen konnte, der die Ausstellungen offiziell eröffnete.
Landesjugendleiter Josef Michels stellte die 62 teilnehmenden Jugendaussteller heraus, die Jahr für Jahr den Beweis antreten, dass das Hobby Rassegeflügelzucht lebt und sich zukunftsorientiert weiterentwickelt.
Die höchste Auszeichnung, die der Verband Bayerischer Rassegeflügelzüchter zu vergeben hat, konnte Landesvorsitzender Hermann an Karl Valentin aus dem Bezirksverband Oberbayern und Dieter Büttner aus dem Bezirksverband Oberfranken vergeben. Die beiden Geehrten dürfen sich nun Ehrenmeister der bayerischen Rassegeflügelzucht nennen.
Viele schöne Kunstwerke bastelten die Kinder des Geflügelzuchtvereins Ibind im Vorfeld der Veranstaltung bei einem Wettbewerb. Unter anderem gestalteten die Teilnehmer im Alter von vier bis 15 Jahren auch eine Burg aus Eierschachteln, die dem ursprünglichen Veranstaltungsort Burghausen gewidmet war. Zweiter Landesjugendleiter Erwin Ebert überreichte als Sonderpreis des Landesjugendausschusses Freikarten für die Westernstadt "Pullmann City" und zwei Pokale an Jugendleiterin Blanke Kettler, die stellvertretend für die Kinder die Preise entgegennahm.