Die Feuerwehr Kleingesee bekommt eine Kinderfeuerwehr. Dies wurde auf der Hauptversammlung der Wehr von den Mitgliedern beschlossen. Es gibt dem Vernehmen nach bereits 15 Zusagen von Kindern ab sechs Jahren, die eine Kinderfeuerwehr Kleingesee gründen wollen.
Damit die Kinder auch versichert sind, musste die Satzung des Feuerwehrvereins dahingehend geändert werden, dass bereits Kinder ab sechs Jahre Mitglied werden können.


40 Jahre Dienst

Betreut werden die Kinder von den Jugendwarten Martina Kraus, Peter Röhrer und Manfred Eckert.
Ein Höhepunkt der zuvor stattgefundenen Dienstversammlung war die Ehrung von zwei Feuerwehrleuten, die in der Feuerwehr Kleingesee seit 40 Jahren aktiven Feuerwehrdienst leisten. Dies sind Peter Brütting und Rudolf Steinhäußer. Auch Richard Forster ist seit 40 Jahren aktiver Feuerwehrmann.
Er konnte aufgrund einer Krankheit nicht kommen. Seine Ehrung wird ihm nachgereicht. Kommandant Marco Brendel konnte berichten, dass die aktive Wehr derzeit aus acht Frauen, 57 Männern und acht Feuerwehranwärtern im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren besteht. Darunter sind 23 Atemschutzgeräteträger, was als sehr beachtlich gilt. Neu in die Wehr per Handschlag aufnehmen konnte Brendel Norbert Sesselmann, Alecia Pilloni, Julia Röhrer, Yvonne Dörres, Mario Horn, Marco Wölfel und Johannes Klempf. Die Feuerwehr Kleingesee hat somit keinerlei Nachwuchssorgen. Das unterscheidet sie von vielen anderen Wehren.
Im vergangenen Jahr musste die Wehr viermal zur Brandbekämpfung ausrücken; unter anderem zu den Großbränden des Gasthofes Drei Linden in Bärnfels und der Füchtlingsunterkunft in Gößweinstein. Zu technischen Hilfeleistungen wurden die Aktiven fünfmal gerufen. Hinzu kommt eine Sicherheitswache, elf Übungen und die Alarmübungen im Rahmen der Brandschutzwoche.
Neu angeschafft wurden unter anderem eine Wärmebildkamera, der Digitalfunk, ein Alarmübersetzer und Atemschutzjacken. Das Feuerwehrhaus selbst wurde renoviert und neu gestaltet.
Wie Brendel abschließend betonte, sei er sehr stolz auf seine aktive Mannschaft und auf seine Feuerwehr. Dies sei nicht selbstverständlich, da die Aktiven sehr viel Zeit für den Verein opfern und ihre Leistung einbringen müssten.


300 Arbeitsstunden

Vorsitzender Andreas Hofmann konnte von zahlreichen Terminen berichten. Ein Höhepunkt war der Kleingeseer Bierbrunnen zur Osterzeit über den sogar im Fernsehen und Radio berichtet wurde.
Mit 300 Arbeitsstunden wurde der Dorfbrunnen anschließend nach Angaben des Vorsitzenden auch saniert. Sehr gut besucht war auch das Brunnenfest und der Ball der Vereine, der heuer am 18. Februar im Saalbau Hofmann stattfindet. Das Brunnenfest ist für den 5. und 6. August bereits geplant.
Thomas Weichert