Ausgesprochenes Glück mit dem Wetter hatte der Brauchtums- und Dorfkulturverein "Hegnabrunner Moggerla", als er am Sonntagmorgen zu einem Benefizkonzert zusammen mit der "Schorgasttaler Blasmusik" zugunsten der Flutopfer auf den "Kuhmannshof" einlud. Vorsitzender und Gemeinderat Ralf Pistor konnte unter den rund 100 Besuchern auch die Bürgermeisterin der Nachbargemeinde Ludwigschorgast, Doris Leithner-Bisani, begrüßen. Als musikalischen Leiter der "Schorgasttaler Blasmusik" hieß Vorsitzender Ralf Pistor Rainer Streit willkommen, der in Hegnabrunn aufgewachsen ist.

Mit der böhmischen Polka "Herz und Schwung" legten die Musiker gleich mächtig los und demonstrierten eindrucksvoll, dass sie von ihrem musikalischen Können während der langen Corona-Pandemie nichts verlernt haben.

Auch bei den nächsten Musikstücken, der "Fuchsgraben-Polka" und den "Rauschenden Birken", die durch den legendären Ernst Mosch und seinen Egerländer Musikanten Berühmtheit erlangten, kam die Freude im Ensemble der "Schorgasttaler Blasmusik" deutlich zum Ausdruck, endlich wieder vor einem Publikum musizieren zu können.

Es folgten "Sway" des US-Musikers Billy Vaughn, "My happiness", ein Lied, mit dem Conny Francis einst berühmt wurde, ein Stück aus der Strauß-Oper "Salome" und vieles mehr. Mit dem "Schornsteinfeger aus Eger" und dem "Erzherzog-Albrecht-Marsch" ging es in die Schlussrunde, ehe sich die sympathischen Musiker noch mit einer schmissigen Zugabe verabschiedeten.

Wie Rainer Streit erklärte, begannen die Proben nach einem langen Lockdown erst wieder in diesem Jahr Anfang Juni. Zuvor gab es nur Online-Registerproben. "Angesichts der Tatsache, dass wir nur viermal die Gelegenheit hatten, gemeinsam zu proben, war ich eigentlich sehr zufrieden", so Streit. Rei